Kilian’s Quest S4E06: Du kannst gehen, also lauf!

In der neuesten Episode von Kilian’s Quest trifft der Langstreckenläufer sein Vorbild Scott Jurek. Der Amerikaner hat die wichtigsten Rennen der Szene mehrmals für sich entschieden. Sein Geheimnis: die Einstellung.

Seriensieger Scott Jurek

Scott Jurek Kilians Quest

Zwei Ausnahmeathleten unterwegs auf dem Trail.

Scott Jurek ist eine Legende. Der Amerikaner holt sich bei den Ultramarathons regelmäßig Platz eins ab. Mit 38 Jahren blickt er auf unzählige Erfolge zurück. Die härtesten Rennen der Welt meisterte Jurek nicht selten in Rekordzeiten. Zu seinen Erfolgen zählen Wettkämpfe wie der Badwater Ultramarathon im Death Valley (U.S.A.), der Spartathlon und das Western States 100, das er gleich sieben Mal hintereinander für sich entschied. Für Salomon Trail Runner Kilian Jornet ist er ein Vorbild.

Die Legende läuft und läuft und läuft

Scott Jurek Trailrunning

Scott Jurek und Kilian Jornet in ihrem Element.

Beim Ultra Trail du Mont Blanc trafen die beiden Ausnahmeathleten das erste Mal aufeinander – und verstanden sich auf Anhieb. Die gemeinsame Passion für den Langstreckenlauf bringt Jurek und Jornet immer wieder zusammen. „Ich denke, dass jeder einen Ultramarathon laufen könnte. Was zählt, sind der Wille und das Verlangen. Wenn du gehen kannst, kannst du auch laufen“, räumt Jurek der Psyche eine große Rolle ein. Wichtig sei aber auch, den Sport nicht zu übertreiben.

Für Jurek ist es essenziell, die Balance im Leben zu finden. „Es ist leicht, bei einer Sache hängenzubleiben. Die anderen Dinge sind für mich aber genauso wichtig wie das Laufen“, so der Runner weiter.

Der Laufsport als Psychologe

Kilians Quest Scott Jurek

Der Wille und die Einstellung machen für Scott Jurek oft den Unterschied.

Vieles, was Jurek in der neuesten Episode der Salomon Trail Running Serie sagt, bezieht sich auf die Psyche. Die Langstreckenläufe haben ihm geholfen, über den Verlust seiner Mutter hinwegzukommen. Der Sport ist für ihn eine Art Ventil, das die Probleme des Alltags verarbeitet. Bei den Wettkämpfen selbst steht die Menschlichkeit im Vordergrund. „Manchmal denke ich mir: Wieso mache ich das Ganze? Aber ich glaube, dass es wichtig ist, den Körper zu trainieren. Außerdem liebe ich es, andere Menschen kennen zu lernen und mit ihnen zu feiern.

Veganer aus Überzeugung

Etwas ungewöhnlich für jemanden, der mehrere tausend Kilokalorien pro Rennen verbrennt, sind seine Essgewohnheiten. Scott Jurek ist seit Jahren Veganer. Nicht einmal Eier und Milchprodukte kommen bei ihm auf den Speiseplan. Zwar muss die Nahrungsaufnahme nicht als Erfolgsgarantie gelten. Eines beweist Jurek aber: Fleisch ist kein Muss im Spitzensport.

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