Klettersteig-Serie Teil 2: Klettersteigausrüstung

Wie bei jeder Sportart stellt sich auch beim Klettersteigen die Frage nach dem Material. Die Klettersteigausrüstung variiert stark und beeinflusst das Treiben am Fels. Wer nicht ständig auf andere angewiesen sein möchte, muss sich früher oder später Gedanken über die eigene Klettersteigausrüstung machen.

Tipps zur Klettersteigausrüstung

MIt der richtigen Ausrüstung macht’s am Klettersteig mehr Spaß

Obwohl das Klettersteigen seit einiger Zeit einen Boom erlebt, ist die Entwicklung in der Klettersteigausrüstung noch lange nicht abgeschlossen. So hat auch die diesjährige Outdoor-Messe wieder einige Innovationen für das Jahr 2013 angekündigt. Die Super-leicht-Ausrüstung zielt grundsätzlich auf erfahrene Bergsportler ab. Hat die Leidenschaft aber von Anfang an die Kontrolle über die Geldbörse, kann durchaus jeder Anfänger zur Hightech-Kletterausrüstung greifen.

Klettersteigausrüstung von Kopf bis Fuß

Die erste Überlegung gilt dem Helm. Mittlerweile hat selbst der Kopfschutz eine beachtliche Evolutionsgeschichte hinter sich. Je nach Gefallen greift man beim Einkauf zum ultraleichten Fliegengewicht, wie etwa dem 205 Gramm schweren Piuma 205 von Salewa, oder zum preiswerteren Helium 2.0. Der Schutz vor Steinschlag ist bei allen Modellen gegeben. Die Funktionen der Helme unterscheiden sich meist in Ventilation, Passgenauigkeit und Gewicht.

Ein Klettersteig ohne Handschuhe ist eine aufreibende Sache

Salewa Klettersteig Handschuhe

Die Klettersteighandschuhe schützen vor Abschürfungen

Folgt man der Körperachse etwas weiter Richtung Süden, bietet sich eine optionale Ausrüstung an, die weniger optionale Scheuerstellen vermeiden kann: die Handschuhe. Durch den ständigen Kontakt mit dem Fels und dem Seil vom Klettersteig bilden sich, durch Unachtsamkeit oder vermehrte Reibung, kleine Blasen oder raue Stellen. Mit den gepolsterten Via Ferrata Gloves von Salewa bleibt man dank der Halbfingerkonstruktion flexibel und verstärkt zudem die Griffigkeit.

Das Klettersteigset: Herzstück an der Hüfte

Karabiner Klettersteigset Salewa

Das Klettersteigset ist das Herzstück der Klettersteigausrüstung

Direkt an der Hüfte befindet sich das Herzstück der Klettersteigausrüstung: das Klettersteigset. Durch einen Spezialknoten (Ankerstich) wird dieses mit einem herkömmlichen Klettergurt verbunden. Das moderne Klettersteigset weist eine Y-Form auf und besitzt eine „Bremse“. Diese reduziert im Falle eines Absturzes die Falldistanz. Am anderen Ende des Klettersteigsets sorgen zwei Karabiner (am Ende zweier Bänder) für die Fixierung am Stahlseil. Auch hier brachte das Rad der Zeit Innovationen mit sich. Neben dem ergonomisch neu designten Ergo Tec Karabiner sticht vor allem das Klettersteigset Ergo Zip heraus. Dank der aufrollbaren Bänder bleibt man automatisch näher an der Wand, was das Fallrisiko reduziert.

Klettersteigausbildung und richtiges Schuhwerk

Salewa Wildfire

In vielen Fällen reicht beim Klettersteig ein Zustiegschuh wie der Salewa Wildfire

Beim Schuhwerk gibt es keine bestimmten Vorgaben. Zwar werden Klettersteigschuhe angeboten, doch in den meisten Fällen reicht ein Zustiegschuh, wie der Salewa Wildfire, völlig aus. Den Eigenschaften der Schuhe sollte dennoch Beachtung geschenkt werden. Robustheit, Flexibilität und eine gute Passform erleichtern den Ausflug am Klettersteig eindeutig. Ebenfalls für einen leichteren Aufstieg sorgt eine Klettersteigausbildung.

Zwar ist die Technik am Eisenweg nicht so gefragt wie beim klassischen Klettern, die schwierigsten Klettersteige Österreichs verlangen aber auch erfahrenen Alpinisten einiges ab. Kurse und Trainings werden von Alpenvereinen und Alpinclubs angeboten. Autarke Bergfexe beginnen mit dem Übungsklettersteig im Ötztal.

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