Laufcamp Achensee bei Sportalpen
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Laufopening am Achensee: Vorbereitung auf die Laufsaison

Laktattest, Produkttests und geführte Touren

Von 7.–10.5.2015 ging im Sport- und Vitalpark Achensee das zweite Laufopening über die Bühne. Teilnehmer aus Österreich, Deutschland und Südtirol trafen sich zur gemeinsamen Vorbereitung auf die Laufsaison. Neben geführten Lauftouren standen vor allem zahlreiche Tipps für das persönliche Training am Programm.

Laktat Test – die nackte Wahrheit

Mit Blick auf den See lässt es sich leichter schwitzen.
Mit Blick auf den See lässt es sich leichter schwitzen.

Die Vorbereitung auf das Camp begann bereits ein paar Tage vor dem Termin am Achensee, denn für ein effektives Ergebnis beim Laktat-Test hatten die Teilnehmer im Vorfeld auf ihr Training und ihre Ernährung zu achten. Die wichtigsten Tipps dazu kamen per mail. Am Donnerstag, dem 7. Mai, stand dann die Analyse des IST-Zustandes am Programm. Im Panorama-Fitnessraum des Kinderhotels Buchau wurden die Läufer bei Blick auf den See getestet. Sie starteten mit 6 km/h auf dem Laufband und steigerten alle drei Minuten um 1,5 km/h. Die Messung nahm Personal Trainer Ben Reszel gemeinsam mit seinem Assistenten Mike vor. Um „alles“ zu geben motivierte nicht nur der Ausblick, sondern auch der Wellnessbereich des Hotels, in dem die Teilnehmer im Anschluß entspannen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Beine im Pool oder in einem der Strandkörbe regeneriert.

Die gemeinsame Abendrunde über gut acht Kilometer diente zum gegenseitigen Kennenlernen.

Ernährungstipps für Läufer
Ben entlarvt die Zuckerfallen

Ben Reszel deckt Ernährungsmythen auf

Die abendlichen Vorträge gestaltete Experte Ben Reszel von Ressource. Gerade das Thema Ernährung wirft in Hobbysportlerkreisen immer wieder Fragen auf. Mit einigen der Mythen räumte er in seinem Vortrag am ersten Abend auf. Dass in 100g Kaugummi mehr Zucker als in Coca Cola enthalten ist und eine Packung Gummibären 25 Stück Würfelzucker enthält, öffnete so manch einem die Augen.

Persönliche Trainingsempfehlung vom Coach

Die umfangreichen Auswertungen des Laktat-Tests wurden am zweiten Tag erläutert. Jeder Teilnehmer erhielt sein eigenes Dokument mit seinen Auswertungen und persönlichen Trainingsempfehlungen des Coaches. Ausgerichtet auf die Ziele der Läufer stellte Ben für jeden Einzelnen spezielle Trainingstipps zusammen. Ob diese eingehalten wurden und ob die Läufer ihr Training darauf ausgerichtet haben, werden wir im Folgejahr sehen. Auch dieses Jahr waren Teilnehmer von 2014 anwesend, die ihre Verbesserungen unter die Lupe nahmen und die neuen Werte mit denen des Vorjahres verglichen.

Einblick in die Facetten des Laufens

Zum Thema Natural Running fand ein Vormittag mit Christiane Otto von Newton statt. Sie erläuterte den Bewegungsablauf des natürlichen Laufens und zeigte den Teilnehmern nützliche Übungen, die Barfuss absolviert wurden. So konnte jeder das natürliche Laufen auf den eigenen Sohlen spüren. Die anschließende Videoanalyse gab zudem Aufschluß über die Haltung und den Laufstil der Teilnehmer. Verbesserungspotential war bei jedem gegeben. Der Input dazu kam von Ben, der auch gleich die passenden Lauf-ABC Übungen für das Training zu Hause mit auf den Weg gab.

Um auch in die Möglichkeiten des Trailrunnings zu schnuppern, standen Testprodukte von SALOMON und SUUNTO zur Verfügung. Als Trailrunningstrecke wurde der wunderschöne Gaisalmsteig, der am westlichen Ufer des Achensees verläuft und Teilstrecke des Achenseelaufes ist, gewählt. Die Teilnehmer waren fasziniert von dieser Route, die stets einmalige Blicke auf den türkisblauen See ermöglichte.

Stabi-Training oder: die Kammer des Schreckens

Was einem guten Läufer nicht fehlen darf ist ein stabiler Rumpf. Um diesen zu trainieren, hat Trainer Ben Reszel ein paar ganz spezielle Übungen parat. So wurde der Turnsaal in Achenkirch kurzerhand zur „Kammer des Schreckens“ umgebaut, denn die Einheiten mit Gymnastikball und Sling-Trainer hatten es so richtig in sich. Faszinierend, wie schnell man sich auf den instabilen Untergrund einstellt! Während man zu Beginn nicht einmal gerade auf dem Ball sitzen kann, macht man nach ca. zehn Minuten bereits Übungen darauf. Nach etwa einer halben Stunde fühlt man sich bereits ziemlich erledigt. Als Richtwert für dieses Training gilt: Ist die Übung zu leicht, muss die Instabilität erhöht werden. Hier einige Beispiele für das Training mit dem Gymnastikball.

Begeisterte Teilnehmer beim Laufopening am Achensee

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Vom abwechslungsreichen und einzigartigen Programm zeigten sich die Teilnehmer sehr begeistert:

„Das Laufcamp mit euch war für mich ein ganz tolles Erlebnis, ich habe von dem Camp und allem drumherum sehr profitiert. Es war eine Bereicherung für mich, mit Gleichgesinnten zu trainieren und viele Tipps und neue Inputs zu erhalten. Man bekommt wieder neuen Schwung und Begeisterung wenn man merkt, dass man mit kleinen Veränderungen im Laufstil besser, ökonomischer und damit auch leichter und schneller laufen kann. “ Annelies aus Sterzing / Südtirol.

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„Ich bin das zweite Mal dabei und wieder total begeistert. Alles war super schön! Herzliche Betreuung, tolle Organisation, sehr interessante Tage mit Infos zur eigenen Fitness, Laktatmessung, Laufstilanalyse sowie einer guten Laufschuhberatung. Ebenso hat es wieder sehr viel Spaß gemacht in so einer netten Gruppe am Achensee zu laufen. Einfach traumhaft! Trotz Anstrengung bei den Läufen waren es für mich wunderschöne Tage, wie Urlaub! Vielen Dank an alle.“ Hermine aus Lochhofen / Bayern.

„Ich danke euch für vier tolle, ereignisreiche Tage. Euer Programm ist spektakulär und sehr gut durchdacht. Ihr habt mir mit eurem sympathischen Team viel Freude gemacht und ich habe mehr über das Lauftraining erfahren, als ich es in vier Tagen erwartet hätte. Ich bin gespannt auf das nächste Jahr.“ Jens M.

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