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Feuerkogel Berglauf: Sibylle im Wettkampfstress

Sibylle auf dem Weg zum Podestplatz.

Nach Platz drei beim Ganghofer Trail in Leutschach am Vortag hatte Sibylle beim Feuerkogel Berglauf mit schweren Beinen zu kämpfen. Die Überraschung im Ziel war dafür umso größer.

Ein Halbmarathon zum „Aufwärmen“

Es ist Samstag, der 10. August, halb sechs. Es sind nicht mehr ganz 17 Stunden, bis der Startschuss zum Feuerkogel Berglauf fällt. Meine Vorbereitung für das Event verlief nicht unbedingt optimal – immerhin habe ich mir gerade auf 21 Kilometern die Seele aus dem Leib gerannt. Platz drei beim Ganghofer Trail brachte mir aber auch eine gute Ausgangslage für die Salomon Running Tour. Jetzt heißt es möglichst schnell ins Auto und ab nach Ebensee zum Feuerkogel Berglauf.

Starke Konkurrenz beim Feuerkogel Berglauf

Nicht nur bei den Männern versammelten sich die internationalen Top-Athleten.

Um 22:00 Uhr hatte ich mein Quartier bezogen – endlich. Nach einem kurzen Frühstück und einer Dreiviertelstunde im Auto stand ich am Sonntag endlich am Start in Ebensee. Ich spürte noch immer den Halbmarathon in den Beinen und wusste, dass sich die Zeit aus dem Vorjahr (1:23:50) nicht ausgehen würde. In diesem Jahr wurden außerdem die oberösterreichischen Meisterschaften beim Feuerkogel Berglauf ausgetragen, was noch mehr Konkurrenz bedeutete. Die Vorzeichen standen diesmal nicht gut.

Die anderen Seiten des Sports

Immerhin stellte sich das Wetter auf meine Seite. Doch das war es auch schon mit den positiven Nachrichten. Schon nach ein paar Kilometern befanden sich über zehn Frauen vor mir im Rennen. Mit Punkten für die Salomon Running Tour wurde es beim Feuerkogel Berglauf wohl diesmal nichts – aber egal, es kann nicht immer perfekt laufen. So blieb mir wenigstens Zeit, die anderen schönen Dinge dieses Sports auszukosten, wie etwa die Zurufe meiner Mutter, die extra für das Event angereist war, oder den gemeinsamen Zieleinlauf mit meinem Freund Hermann, der sich ebenfalls angemeldet hatte. 1:26:32 Stunden sagte die Uhr im Ziel – nur drei Minuten langsamer als meine Zeit aus dem Vorjahr – und außerdem Rang drei in meiner Altersklasse. War ja doch nicht so schlecht!

Sibylle