Sportalpen.com

Scott PLASMA: Die neuen Triathlon-Zeitmaschinen

US-Bikehersteller Scott geht mit seiner Linie der Triathlon und Zeitfahrräder kompromisslose Wege, und versucht noch weniger an Luftwiderstand zu generieren. Dabei ging es dem Lenker des PLASMA 3 ans Runde.

Das PLASMA 3 wird weniger rund für noch mehr Speed

Runde Formen (wie Zylinderrohre) bieten der Luft 5 mal mehr Widerstand als Tropfenformen. Eine Tatsache die allseits bekannt ist. Bei Fahrrad-Lenkern war ein Verzicht auf runde Rohre bis dato unmöglich.

An dieser Stelle mussten die Entwickler wohl oder übel einen Kompromiss eingehen. Das schmerzt natürlich in einem Sport, bei dem sogar feine Haare an den Beinen zu viel Luftwiderstand produzieren.

Die Entwickler von Scott haben nun bewiesen, dass sie sich mit diesem Kompromiss nicht zufrieden geben und eine revolutionäre Lösung auf den Markt gebracht.

Die Triathlon- und Zeitfahrmaschine Scott PLASMA 3 mit ganz neuem Vorbau

Scott ist beim konstruieren des PLASMA 3 der Gabel an den Kragen gerückt. Eines der letzten verbliebenen runden Zylinderrohre, bei der Lenkerbefestigung und beim Vorbau, wurde jetzt direkt in den Rahmen integriert. Ein revolutionärer Schritt, denn somit ergeben Oberrohr und Vorbau eine Einheit und bieten nochmal mehr Luftschlüpfrigkeit.

Die Scott PLASMAs – Triathlon und Zeitfahrräder für jeden Anspruch

Das Scott PLASMA 10

Zugegeben, das PLASMA 3 ist schon sehr extrem. Nicht jeder Triathlet wird deshalb zu dem Vollprofirad greifen:
Das PLASMA 10 und das PLASMA 20 sind die zwei Vorstufen.

Auch diese beiden PLASMAs haben grundlegend die Entwicklung von Carbon-Aerobikes beeinflusst. Scott verwendete ultraschmale Rohrprofile und die TwinTurbo Streben, baugleich wie beim PLASMA 3. Beide Räder sind zu einem interessanten Preis erhältlich.

Auch hier nutzt Scott die Eigenschaften des Elements Luft und verwendet den Aero-Lenker wie beim PLASMA 3. Scott beweist wieder einmal, wie clean und schnell eine Triathlonmaschine sein kann.

Die Zukunft wird also noch schneller.