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Vollmondnächte – Vom Zauber einer Skitour

Unter großem technischen Aufwand bannte das Team von ServusTV die Stimmung einer nächtlichen Skitour mit dem Mond als einzige Lichtquelle auf Kamera. Zu sehen ist das 50-minütige Werk „Vollmondnächte – Vom Zauber einer Skitour“ am 5. März 2015 um 23:25 Uhr und danach in der online Videothek.

Skitour in völliger Dunkelheit

Eine Schitour in völliger Dunkelheit

Eine Skitour in völliger Dunkelheit ist mit einer besonderen Atmosphäre verbunden. Eine Atmosphäre, die sich bisher noch nie auf den Fernsehbildschirm übertragen ließ. Denn um die Magie einer Nachtskitour einzufangen bedarf es spezieller und vor allem teurer Filmausrüstung. Ein Hindernis, das jetzt durch die Crew von ServusTV überwunden wurde.

„Vollmondnächte – Vom Zauber einer Skitour“ ist die erste Dokumentation einer nächtlichen Skitour, die ausschließlich mit dem Licht des Mondes produziert wurde.

Bei absoluter Stille in Einklang mit der Natur

Spezialausrüstung im Einsatz

Was die Faszination einer Skitour bei Nacht ausmacht? „ Es ist ein Abenteuer. Die absolute Stille am Berg und im Einklang mit der Natur zu sein, etwas nicht alltägliches zu unternehmen. Gipfel, Grate und Bergkämme erscheinen viel klarer und dominanter als bei Tageslicht.“, so Adi Embacher, Protagonist des Filmprojekts. Um das Gefühl authentisch zu vermitteln wurden hoch-lichtstarke Spezialkameras (Sony A7) sowie ein elektronischer Kamerastabilisator verwendet. Ausrüstung, wie geschaffen für nächtliche Alpin-Abenteuer.

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„Vollmondnächte“ und die Schönheit der Natur

Bergsilhouetten erscheinen gewaltiger durch den Moonlightspot

Der Film ist auch neben den technischen Besonderheiten alles andere als gewöhnlich. So verzichtet der Regisseur komplett auf gesprochene Inhalte. Lediglich das knirschen des Schnees und die Geräusche der Skiausrüstung untermalen die starken Panoramabilder, die auch das Herz und die Seele des Films sind: „Der Aufstieg bietet fast einen meditativen Charakter durch das gleichmäßige Tempo. Man hört nur seinen eigenen Atem. Ansonsten herrschen Ruhe und absolute Stille. Man erreicht mit Erwartung und Freude den Gipfel, genießt den herrlichen Tiefblick, die Bergsilhouetten erscheinen viel gewaltiger durch den Moonlightspot. Dann kommt die Abfahrt. Nichts kann einen mehr bremsen. Man sieht einen unverspurten Hang mit optimaler Neigung. Emotionen werden frei.“, so Embacher.

Vom Kreuzkogel ins Fernsehen

Die Geschichte von „Vollmondnächte“ beginnt im Weißenbachtal bei Sportgastein und führt die Alpinisten ausgerüstet mit Hagan Skier bei -21° Celsius bis zum Kreuzkogel auf 2.688 Meter am Rande des Nationalparks Hohe Tauern. Zu sehen ist der 50-minütige Film am Donnerstag, dem 5. März ab 23:25 auf ServusTV und ist danach online in der Videothek abrufbar.