Der richtige Ski für frischen Powder

Wenn sich die Schneeflocken sanft dem Boden nähern und sich aufeinanderschichten, fängt das Powder-Herz an höherzuschlagen. Ein bepulvertes Gelände voll lockerem Neuschnee lässt Powder-Junkies die Tiefschneelatten aus dem Keller holen. Das Gefühl, über die Hänge zu gleiten und unbefahrene Strecken runterzufahren ist unvergleichlich. Mit dem richtigen Ski kann es sogar noch verstärkt werden. Bei keiner anderen Skiversion gibt es so viele unterschiedliche Variationen. Das Hauptaugenmerk sollte auf die Mittelbreite gerichtet werden.
Die Breite bestimmt den richtigen Ski
Beim Powdern geht es immer nur um das Eine: die Breite. Je breiter das Mittelstück, desto mehr Auftriebfläche bietet der Ski. Warum also nicht den breitesten kaufen? Für Tiefschneefahrer, die tatsächlich nur auf endlosen und hindernisfreien Hängen unterwegs sind, ist das breiteste Modell tatsächlich der richtige Ski. Jeder Millimeter des Mittelstücks mehr schmälert aber dessen Fahreigenschaften auf der Piste oder im Funpark.
Der Handel bietet dem Konsumenten deshalb Skier, die auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt sind. So gibt es Varianten, die zu 50/50 % für Tiefschnee und Piste ausgelegt sind.
Wer echten Tiefschneegenuss erleben möchte, greift aber zu einem 90/10 %-Modell. Uneingeschränkt ist man mit einem Twintip unterwegs.
Technik und Feeling
Die Technik beim Powdern unterscheidet sich stark von jener auf der Piste. Beim Tiefschneefahren ist vor allem die Gewichtsverlagerung gefragt. Mit gekonnten Entlastungen wie dem „In-die-Knie-gehen“ gleiten Könner über Stellen, wo ein Ungeübter auch mit dem richtigen Ski schon mal steckenbleibt.
Das „Feeling“ für den Schnee ist ebenso wichtig wie die Technik. Wer weiß, in welcher Schneeart er unterwegs ist, weiß auch, wie diese befahren wird. Ob Pulver- oder Firnschnee, Bruchharsch oder Nassschnee – die passende Technik garantiert den Fahrspaß. Weil sicher aber bekanntlich sicher ist, ist es jedem Tiefschneefahrer anzuraten, vor seinem Trip das Gelände zu studieren. Die obligate Sicherheitsausrüstung sollte im Keller sowieso griffbereit neben den Skiern stehen.
Der richtige Ski fürs Powdern
Die Skimodelle von Atomic für Powder-Fans.
Atomic Atlas – für extremes Powder Vergnügen
Er ist Atomics breitester Ski und der Lieblingsski von Ex-Skirennfahrer und Freeski-Pro Daron Rahlves. Mit seinen 125 Millimeter Mittelbreite ist er für extreme Tiefschnee-Abenteuer gemacht. Harte Landungen dämpft sein durchgehender Holzkern und Passagen auf hartem Schnee meistert er dank verlässlichem Kantengriff. Absolute Stabilität und maximaler Auftrieb sind seine Stärken.
Bent Chetler – der Profi Ski mit Style
123 Millimeter Mittelbreite und Rocker in Tip und Tail sowie das von Bent Chetler selbst entworfene Design machen diesen Ski zum Must Have für Backcountry Skifahrer. Profimaterial das jedem Trick standhält.
Atomic Blog – der Ski für hohe Jumps
Der Atomic Blog ist vielseitig und begeistert vor allem Freeskier die auch im Backcountry auf Airs und Tricks nicht verzichten möchten. Mit 110 Millimeter Mitelbreite bietet er eine solide Abfahrtsperformance und satten Auftrieb. Dank der Pop-Rocker in Tip und Tail können Tricks mühelos umgesetzt werden. Hohe Sprünge werden sanft gedämpft. Ein vielseitiger Rocker für grenzenlosen Fahrspaß.
Atomic Access – der Ski für easy Turns
Der Atomic Access ist mit seinen 100 Millimetern Mittelbreite extrem wendig und fährt sich geschmeidig bei optimalen Auftrieb im Tiefschnee. Dank seiner Vorspannung unter der Bindung hat man ihn auch auf kompaktem Schnee perfekte unter Kontrolle.




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