My Personal Fitness Training – Balance ist alles

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Wie ich bereits in den letzten Artikeln erzählt habe, setzt Florian Apler auf funktionelles Training. Dabei werden in einer Übung so viele Muskelgruppen wie möglich mit trainiert. Was auch nie fehlen darf, sind Koordination und Gleichgewicht.

Im Klartext bedeutet dass: Eine Übung ist nicht nur anstrengend, man muss auch noch beachten, dass der rechte Arm etwas anderes macht als das linke Bein, und dabei sollte man möglichst nicht umfallen. Tja, klingt kompliziert – ist es aber nicht!

Funktionelles Training mit dem BOSU - Ausfallschritt und Kniebeugen

Funktionelles Training mit dem BOSU - Ausfallschritt und Kniebeugen

Schon das Warm Up besteht nicht einfach aus 10 min. am Laufband oder einer Runde im Park. Nein, Florian stellt mich auf den sogenannten BOSU und lässt mich verschiedenste Übungen machen, die meine Muskeln aufwärmen und gleichzeitig bereits meine Koordination und mein Gleichgewicht beanspruchen.

Im letzten Artikel habe ich erwähnt, dass ich mir nicht ganz sicher bin ob die Hilfsmittel, die Florian Apler für das funktionelle Training verwendet, Spaß- oder Foltergeräte sind. Der BOSU ist eindeutig eines meiner Spaßgeräte und daher möchte ich ihn heute genauer vorstellen.

Personal Fitness Training mit dem BOSU

Funktionelles Training mit dem BOSU - Knieheben

Funktionelles Training mit dem BOSU - Knieheben

Der BOSU ist ein halber Ball kombiniert mit einem Gleichgewichtsbrett. Er ist das ideale Gerät für Stabilisierungs- und Kräftigungsübungen. Kombiniert mit koordinativen Ausführungen, sorgt er allgemein für eine bessere Körperbeherrschung- und haltung. Egal von welcher Seite man den BOSU nützt, man ist stets aufgefordert, den Körpermittelpunkt bzw. das ideale Gleichgewicht zu finden. Denn nur dann kann man auch die Übungen auf dem BOSU ausführen. Somit werden Bauch- und Rückenmuskulatur bei jeder Übung automatisch mit trainiert.

Das klingt eigentlich herrlich, denn ich könnte meinen, mir dadurch die so gehassten Bauchmuskelübungen zu ersparen. Leider ist das jedoch nicht so: Auch wenn die Bauch- und Rückenmuskulatur mit trainiert wird, muss ich trotzdem gegen Ende jeder Einheit noch eigene Übungen für Bauch und Rücken machen. Und auch dafür verwenden wir immer wieder den BOSU.

Übrigens habe ich ein lustiges Video gefunden, anhand dessen Sie sich ein Bild vom BOSU und seinen Einsatzmöglichkeiten machen können.

Meine Fragen an den Personal Fitness Trainer

Aus aktuellem Anlass – wir trainierten um 14:00 Uhr und ich hatte um ca. 13:00 Uhr noch einen Salat gegessen – kam mir wieder eine Frage an meinen Personal Fitness Trainer in den Sinn. 14:00 Uhr ist für mich nicht unbedingt der optimale Zeitpunkt. Ich möchte nicht mit Hunger ins Training gehen, kurz vorher zu Mittag zu essen halte ich aber auch nicht für besonders klug.

“Wie viel Zeit sollte eigentlich zwischen Essen und Training liegen?” fragte ich also. “Grundsätzlich ist es so, dass man natürlich nicht so leistungsfähig ist, wenn man Hunger hat. Kurz vor dem Training zu essen, ist jedoch auch nicht ratsam, denn dann verlagert sich das Blut in den Magen, um das Essen zu verdauen und das spürt man beim Training. Die Leistungsfähigkeit leidet darunter und vor allem ist es kein angenehmes Gefühl, wenn das Essen beim Training im Magen liegt. Ideal ist, wenn man ca. 2 Stunden vor dem Training die letzte Mahlzeit zu sich zu nimmt. Dabei sollte man aber auch darauf achten, nicht zu deftig oder zu fett zu essen”, antwortet mir Florian.

Ich kann das nur bestätigen, die eine Stunde “Zwischenzeit” war viel zu kurz, auch wenn es nur Salat war.

 

Cornelia Schierl

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