Alpenrun
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Transalpine Run 2013: Acht Tage durch die Alpen

Der Transalpine Run ließ seine Teilnehmer 2013 zum neunten Mal den die Alpen überqueren. Fast 700 Sportler hatten sich für das Laufevent angemeldet.

Von Deutschland nach Italien – zu Fuß!

Lauf durch die Alpen
Beim Transalpine Run ist man im Zweierteam unterwegs.

Es ist eines der härtesten Ausdauerrennen der Welt. Der Gore-Tex Transalpine Run dauert acht Tage und führt über 261,3 Kilometer und 15.879 Höhenmeter quer über die Alpen. 340 Zweierteams sind am 31. August in Oberstdorf (Deutschland) an den Start gegangen. 240 davon liefen am 7. September in Latsch in Südtirol über die Ziellinie. Den Sieg holte sich das amerikanisch-griechische Team Salomon, bestehend aus Cameron Clayton und Dimitris Theodorakakos.

Amerikanisch-griechisches Duo gewinnt Transalpine Run

Mehrtagesrennen Trailrunning
Acht Tage dauerte der Transalpine Run

Der Sieg von Clayton und Theodorakakos war eine Demonstration ihrer Überlegenheit. Sieben von acht Etappen konnte das Team Salomon für sich entscheiden. Lediglich an Tag Nummer fünf mussten sich die beiden mit dem fünften Platz zufrieden geben. Insgesamt 30 Minuten lief das Duo an Vorsprung heraus. „Wir sind einfach nur überglücklich hier in Latsch angekommen zu sein. Es ist ein super Gefühl, den Transalpine Run geschafft zu haben und vor so einer Kulisse als Sieger durch’s Ziel laufen zu dürfen.“, erzählt Clayton. Platz zwei ging an die Spanier Merillas und Villa und Rang drei an die spanisch-deutsche Kombo Bernat und Reiter. Letzterer hatte während des Transalpine Runs mit einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen hatte.

Trailrunning Alpen
Insgesamt fünf Kategorien – von der Elite bis zu den Senior Masters – gingen an den Start.

Die perfekte Laufleistung

Bei der Masters-Wertung schrieb Anton Philip aus Deutschland Geschichte. Zusammen mit Thomas Geisenberger holte er sich zum vierten Mal den Gesamtsieg beim Transalpine Run. 15 Minuten Vorsprung waren es am Ende auf Anton Steiner und Klaus Wellenzohn aus Italien. Die Mixed-Wertung ging an Helen Bonsor und Andrew Fallas aus Schottland. Bei der Damenwertung des Transalpine Runs führte von Beginn an kein Weg an Silvia Serafini (Italien) und Oihana Kortazar Aranzeta (Spanien) vorbei. Sie lieferten einen perfekten Wettkampf ab und gewannen alle acht Tagesetappen.

Die Ergebnisse:

Elite:

  1. Cameron Clayton (USA) & Dimitris Theodorakakos (GRE) – Team Salomon
  2. Manuel Merillas (ESP) & Pablo Villa (ESP)
  3. Tofol Castaner Bernat (ESP) & Philip Reiter

Masters-Wertung:

  1. Anton Philipp (GER) & Thomas Geisenberger (GER)
  2. Anton Steiner (ITA) & Klaus Wellenzohn (ITA)
  3. Christian Stork (GER) & Steffen Walk (GER)

Senior Masters Wertung:

  1. Thomas Miksch (GER) & Michael Sommer (GER)
  2. Rudi Schöpf (ITA) & Florian Kuppelwieser (ITA)
  3. Gerald Rüschenpöhler

Mixed Wertung:

  1. Caroline Freslon-Bette (FRA) & Jean Christophe Bette (FRA)
  2. Anna Shavlakova (RUS) & Pavel Demeshchik (RUS)
  3. Nuria Azpeleta Dominguez (ESP) & Chemari Rodriguez Bustillo (ESP)

Damenwertung:

  1. Silvia Serafini (ITA) & Oihana Kortazar Aranzeta (ESP)
  2. Tamara Lunger (ITA) & Annemarie Gross (ITA)
  3. Gitti Schiebel (GER) & Ildiko Wermescher (HUN)

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