Radfahren Straße
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Emanuel beim Vita Club Radmarathon: Ergebnisbericht

Nach dem langen Winter war es endlich so weit. Das erste Rennen stand am Programm: der Vita Club Radmarathon! Ich entschied mich für die kürzere, 55km lange Variante, da ich in den folgenden Wochen noch einige Sprints vor mir habe.

Rad an Rad mit dem Sieger

Sportalpen Athlet Emanuel (rechts) vor dem Start des Salzburger VIta Club Radmarathons.

Der Start erfolgte um 9:34 Uhr. Eine Minute nach den 40+ Startern, unter denen sich Thomas Schörghofer aufhielt. Da ich wusste, dass Thomas zu den stärksten Radfahrern Salzburgs gehört, war mein Plan mich an sein Hinterrad zu hängen. Doch das Tempo bei uns U40 Fahrern war schon zu Beginn sehr hoch und ich fuhr mit dem späteren Sieger den ersten Anstieg am „letzten Zacken“. Leider war mir da schon klar, dass sein hohes Tempo für mich nicht durchzuhalten war und ich musste ihn ziehen lassen.

Nur einige Meter vor mir sah ich dann Thomas, der im Begriff war vom späteren Sieger eingeholt zu werden. Er konnte sich aber dranhängen und war somit auf und davon.

Rad in Sicht!

„Naja, da kann man nichts machen“, dachte ich mir und ließ die Verfolgergruppe an mich heran. Gemeinsam konnten wir dann richtig Druck machen. Mein Freund Benjamin war auch in dieser Gruppe  und wir wechselten uns mit der Führungsarbeit gut ab. Zeitweise war sogar die Führungsgruppe in Sichtweite! Aber nicht nur wir machten unsere Arbeit gut – die Führenden ließen uns keine Möglichkeit an sie heranzukommen.

Alleine in der Gruppe

Sprint Gruppe Radmarathon
Emanuels Gruppe musste vom Angriff erst überzeugt werden.

Da es auf der Wiestal-Landesstraße immer ein wenig bergauf geht und der Wind von vorne kam, war es sehr wichtig eine gut funktionierende Gruppe zu haben. Alleine hat man hier keine Chance mitzuhalten. In Hof begann dann endlich die erste entspannte Phase des Vita Club Radmarathons. Auf der Russenstraße ging es abwärts nach Thalgau und von dort nach Plainfeld. Vor Koppl gab es nochmal einen guten Anstieg, an dem ich einen Zuschauer fragen konnte, wie viel Rückstand wir auf die Führungsgruppe hatten.

Er sagte „etwa eine Minute“ und ich entschied mich, das Tempo wieder zu verschärfen. Mit dieser Entscheidung stand ich allerdings alleine da, weil keiner mein Tempo mitgehen wollte. So fuhren wir geschlossen zurück zum neuerlichen Anstieg auf die Schwaitlalm. Bergauf merkte ich, dass ich ausreichend Power in den Füße hatte und ich verschärfte das Tempo erneut. Dieses Mal zeigte es Wirkung: die Gruppe zerriss und sieben Leute konnten sich absetzen.

Bergab gewinnt man keine Rennen

Am Ende wurde es für Emanuel Platz 11 im Gesamtergebnis des Vita Club Salzburg Radmarathons.

Bei uns in der Gruppe ging es jetzt richtig zur Sache. Immer wieder wurden neue Angriffe gestartet. Bei der Abfahrt nach Glasenbach, vor der ich großen Respekt hatte, ließ ich mich auf die letzte Position der Gruppe zurückfallen, denn: Bergab gewinnt man kein Rennen! Trotz meiner Vorsicht riss ich keinen großen Rückstand auf und fuhr wieder heran.
Jetzt hieß es, sich auf einen spannenden Zielsprint vorzubereiten. Ab in die Alpenstraße einmal rechts rein, dann links, noch mal eine Rechtskurve und volle Kraft voraus in Richtung Ziel! Im Gesamt-Ranking wurde ich letztendlich elfter, womit ich sehr zufrieden bin.

Fazit: Das Rennen war echt der Wahnsinn! Es gehört für mich einfach zu den Frühjahrs-Klassikern und ist ein „Muss“ für jeden Radfahrbegeisterten.

Emanuel

Ergebnis des Vita-Club-Radmarathons:

Strecke A – Herren
1. Johannes Berndl (Traunstein)Team Mailis.de – RSV TS

2:33:31,42

2. Rupert Probst (Anthering)Airstreeem.com

2:33:31,52

3. Michael Kastinger (Salzburg)Team Bikepalast Austria

2:33:33,30

Strecke A – Damen
1. Nadja Prieling (Kitzbühel)Steinbach Bike Team

2:42.11,59

2. Lisa Pleyer (Salzburg)Cancer Rehab. St. Veit – Racing Team

2:47:56,49

3. Alisa Van OijenARBÖ Löffler Ladies Cycling Team

2:53:42,87

Strecke B – Herren
1. Christan SchmittBike Works Feldkirch

1:28:55,18

2. Thomas SchörghoferUnion Radwerk 2010 Eugendorf

1:30:56,49

3. Franz FembacherTeam CKW / Bike Sport Mayer

1:30:57,61

Strecke B – Damen
1. Julia DeverleinRSV Irschenberg

1:41:48,75

2. Christina PlobnerBikeExpress

1:44:32,30

3. Susanne EichbergerRV Pfeil Neuötting

1:45:16,57

 

Die Gesamte Ergebnisliste hier downloaden.

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