Trailrunning Stiege Dynafit Vertical
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Dynafit Vertical Trailrunningschuh im Test

Lukas startet persönliche Vertical-Week

Lukas testet den Dynafit Vertical auf einer ganz besonderen Mission: seiner persönlichen Vertical Week. 7.000 Höhenmeter an sieben Tagen, um den Trailrunningschuh in seinem Terrain auf die Probe zu stellen.

Going Vertical

Ich liebe Höhenmeter! Die Stadt hinter mir zu lassen und nach oben auf den Berg zu rennen, wo alles weit, offen und frei ist, gehört für mich zu den besten Gefühlen, die es gibt. So sind die geleisteten Höhenmeter in den vergangenen sieben Tagen ein ziemlich guter Gradmesser dafür, wie viel Spaß ich in der letzten Woche hatte. Deshalb habe ich mir den neuen Dynafit Vertical ausgesucht und meine persönliche Vertical-Week ausgerufen. Und weil ich auf Zahlen stehe, mache ich an sieben Trainingstagen insgesamt 7.000 Höhenmeter.

Nicht zu übersehen

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Lukas während seiner „Vertical Week“.

Durch sein markantes Design und die auffällige Farbgebung wird man schnell auf das neue Modell von Dynafit aufmerksam. Neugierig macht mich auch der Blick auf die Vibram Sohle: So eine Form und Anordnung von Stollen habe ich bei Trailrunningschuhen noch nie gesehen. Der Schuh ist speziell fürs Berg(auf)laufen ausgelegt und so überrascht es nicht, dass er sehr leicht und minimalistisch daherkommt. Was die Passform betrifft, vertraut der Dynafit Vertical auf das bekannte Quick Lacing System, das sich superschnell an die Fußform anpasst und perfekten sitz garantiert. Praktisch: Der Trailrunningschuh besitzt eine elastische Netztasche in der Zunge, wo das Band verstaut werden kann.

Und Up geht die Post

Dynafit-Vertical-Trailrunning-Schuh
Der Dynafit Vertical Trailrunning Schuh.

Gleich beim ersten Test peitschen die Tropfen vom Himmel. Egal, genau das ist Trailrunning! Nach ein paar hundert Metern ist das Vertrauen in den Laufschuh gewonnen und ich laufe mit viel Tempo durch den Wald, über nasse Wurzeln und Steine sowie steil aufwärts auf schlammigen Wegen. Das weiche Terrain liegt dem Schuh sehr gut und ich bin vom Grip begeistert. Der erste Eindruck stimmt! Den Rest der Woche verteile ich auf verschiedene Untergründe und Herausforderungen. Einmal wartet das Intervalltraining mit kurzen Sprints bergauf, ein anderes Mal der Berglauf auf den Salzburger Gaisberg und schließlich die Route auf den Schafberg am Wolfgangsee. Dort trifft die neue „Bereifung“ an meinen Füßen das erste Mal auf harten Boden: Steinige Wege und Geröll stellen sich mit auf dem Weg nach oben in die Quere. Aber auch damit habe ich kein Problem, offenbar ist vor der Mittelsohle eine Form von Steinschutzplatte verbaut.

Die Sohle des Dynafit Vertical

Die neuartige Vibram Sohle ist definitiv ein Highlight, das Grip in nahezu allen alpinen Situationen mitbringt. Lediglich in tieferem Schlamm stößt sie an Grenzen, aber den findet man ohnehin eher in anderen Terrains. Am meisten überrascht wurde ich dennoch bergab: Im Downhill ist dieses Modell genauso überzeugend wie am Weg nach oben, nicht zuletzt wegen der guten Dämpfung. Dieser wiederum ist es auch zuzuschreiben, dass ich den Vertical auch für mittlere Distanzen empfehlen würde. Für Ultras gibt es andere Schuhe. Der Dynafit Vertical fühlt sich am wohlsten auf schnellen, alpinen Trails und ist ideal für Wettkämpfe oder Trainingsläufe unter drei Stunden.

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