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Marco bei der Mountain Attack 2018

Saisonstart für den Sportalpen Athlet

Nach der überstandenen Grippe ging es für Marco doch noch zur ersten Herausforderung der Saison: die Mountain Attack. Sein Erlebnis-Bericht vom Marathon durch Saalbach Hinterglemm.

Der Mountain Attack Marathon

Nachdem das Jahr 2018 für mich mit einer Grippe startete, war ich anfangs skeptisch, ob ich bei der Mountain Attack überhaupt teilnehmen kann. Nach Rücksprache mit dem Arzt meinte dieser allerdings, ich sei voll genesen. Gute Nachrichten, also machte ich mich auf nach Saalbach, wo die 30 Kilometer und 3.090 Höhenmeter der Marathon-Distanz warteten. Ich hatte aus vergangenen Fehlern gelernt und startete diesmal eher langsam ins Rennen, da ich wusste, dass der Schattberg-Anstieg so einiges abverlangen würde.

Eine Frage der Taktik

Ich fand ein gutes Tempo und konnte die ersten 1.000 Höhenmeter in 50 Minuten bewältigen, die Taktik ging auf. Next Stop: Hinterglemm. Doch zwischen mir und dem Wintersportort lag noch der zweite Anstieg auf den Westgipfel. Ich fühlte mich stark, es war jedoch sehr eisig, sodass wir ab der Mitte des Anstieges die Tourenski auf die Rucksäcke binden mussten und zu Fuß hoch liefen. Oben angekommen wagte ich einen kurzen Blick auf die Uhr … „Schau her, ich bin ja auf Kurs Richtung unter drei Stunden!

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Gut im Rennen

Ich konnte meine Pace halten und kämpfte mich über den Zwölferkogel, runter zur Hochalm und bis zum Reiterkogel vor. Die Länge des Marathons hinterließ hier erstmals ihre Spuren an mir. Trotz Gel und Cola bekam ich extreme Krämpfe, die mich teilweise dazu zwangen stehen zu bleiben – die letzten Auswirkungen von der Grippe.

Naja, „durchbeißen“ dachte ich mir. Nach einer kurzen Fell-Abfahrt und noch einem kurzen Anstieg ging’s wieder runter Richtung Saalbach.

Happy End

Ok, fürs erste Mal auf der Marathon Strecke und einer Grippe zum Saisonanfang bin ich doch zufrieden mit meiner Zeit von 3:06:11 Stunden. Es war eine extrem coole Mountain Attack mit tollen und fairen Teilnehmen. Ein Respekt der Organisation. Ich komme 2019 wieder mit einem Ziel, und zwar unter drei Stunden zu bleiben. Ich werde den Monat Februar nutzen, um mich zu erholen, was normalerweise nicht der Plan gewesen wäre. Aber Gesundheit geht vor. Denn schließlich stehen im März lange Rennen wie die Sella Ronda und die Tour du Rotur am Programm. Wo ich natürlich unbedingt dabei sein will.

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