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Salomon Running TV S03E06: The Original

Salomon Running TV nimmt in der neuesten Episode Bezug auf das Urgestein der Ausdauerrennen: den Western States 100. Die Geschichte des Events beginnt mit einem Mann, der sich mit Pferden anlegte.

Die Gründung vor der Gründung

Ainsleigh lief die Distanz des Western States 100 das erste Mal 1974.
Ainsleigh lief die Distanz des Western States 100 das erste Mal 1974.

2014 jährt sich das Western States 100 offiziell zum 37. mal. Doch seine Ursprünge gehen drei Jahre weiter zurück. Passend zum inoffiziellen Jubiläum widmet Salomon dem „Original“ unter den Ultratrails eine eigene Episode. Im Zentrum steht dabei Gründer Gordy Ainsleigh, der 1974 mit einer verrückten Idee den Stein ins Rollen brachte.

Der Amerikaner war ein Bekannter von Wendell Robie, seinerseits Begründer des 100 Miles Tevis Cup Pferderennens. 1971 und 1972 nahm Ainsleigh sogar selbst daran teil. Als sein Pferd ihn 1973 hängen ließ, beschloss er im Jahr darauf zu Fuß an dem Rennen teilzunehmen.

Heute gilt das Western States 100 als Klassiker unter den Ausdauerrennen.
Heute gilt das Western States 100 als Klassiker unter den Ausdauerrennen.

Das wichtigste Event im Leben

„Damals war es das wichtigste Event in meinem Leben und ich wollte unbedingt daran teilhaben.“, sagt Ainsleigh. Wenn der Pionier sein erstes Rennen mit der heutigen Massenveranstaltung vergleicht, kommt ihm das Schmunzeln. Während die anderen sich beim Start um ihre Pferde kümmerten, verschwand Ainsleigh alleine in der Dunkelheit. Und das war es. „Keiner hat eigentlich so richtig mitbekommen, dass ich überhaupt unterwegs bin. Oft habe ich auch gar nicht gesehen wo ich hinlaufe. Aber ich wollte einfach nicht aufgeben“, so der Rentner.

Einfluss auf Körper und Geist

Als Wendell Robie nach dem Abenteuer auf Ainsleigh zukam und ihm anbot, ein jährliches Event daraus zu machen, begannen die beiden das Western States 100 zu schaffen. Das hat auch den Charakter des 66-Jährigen verändert. „Ich komme aus einer apokalyptischen Zeit. Ständig wurde einem das Ende prophezeit, aber es kam nie. Mittlerweile fühle ich mich alt! Und das nervt. Ich bin überhaupt nicht vorbereitet aufs Altern! Aber ich danke Gott dafür, dass Wendell damals die Idee hatte. Denn das Ausdauerlaufen hat mich komplett verändert.“, so Ainsleigh. Heute haben das Western States 100 mehr Leute absolviert als den Western States Ride.

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