Salomon-Event
©

Die nahe Zukunft der Sportindustrie

Salomon feiert 75 Jahre – und liefert einen Ausblick

Die Sportwelt ist im Wandel. Und auch hinter den Kulissen passiert viel. Für eine aktuelle Bestandsaufnahme hat Salomon anlässlich des 75-jährigen Firmenjubiläums zum Walchsee geladen – und einen Ausblick zur nahen Zukunft des Marktes geliefert. Inklusive bekannten Zeitzeugen wie Fritz Strobl und aktuell Athleten wir die Innerhofer Zwillingen.

Zusammenkunft am Feurigen Tatzelwurm

Nahe des idyllischen Walchsees in Bayern, im Hotel Feuriger Tatzelwurm, lud Salomon dazu ein, die vergangene Epochen der Sportartikel-Welt Revue passieren zu lassen und die Brücke in die Zukunft zu schlagen. Was ist in den letzten 75 Jahren passiert? Wohin geht der Trend in der Branche? Und welche Rolle müssen Unternehmen einnehmen, um das Schicksal unseres Planeten positiv zu beeinflussen? Alles Fragen, die durch ehemalige und aktuelle Spitzensportler sowie Branchen-Insider für einen umfassenden Ist-Stand aufgearbeitet wurden.

Den Beginn machte ein Rückblick: Sowohl bei der Hartware (wie Ski) als auch bei den Softgoods (wie Schuhe) wurde ein kritisches Resümee gezogen und Meilensteine begutachtet. Behebige Wanderschuhe, die eigentlich aus dem Langlaufsegment stammen, Pre-Carving Skimodelle und sogar Surfboards wurden unter die Lupe genommen. Athleten wie Hannes Reichelt und Fritz Strobl erzählten von historischen Prozessen und wie das Material früher Einfluss auf die Spitzen-Sportwelt genommen hat.

Salomon Speercross 1
Pionier: Der erste Salomon Speedcross.
Salomon Index.01
Der Index.01 Laufschuh

Nachhaltige Zukunft

Der Eindruck: Aus der Vergangenheit wurde viel gelernt. Nicht nur die Performance wurde in den Jahrzehnten stark verbessert oder an der Optik geschraubt. Es gibt – zumindest bei Salomon – mehr als nur ein Bestreben der Nachhaltigkeit einen großen Stellenwert innerhalb des Unternehmens einzuräumen. Dabei geht es nicht nur darum, sich Versprechen wie der Klimaneutralität unterzuordnen. Nachhaltige Prozesse sollen in die DNA des Unternehmens übergehen und bis in die Produkte vordringen.

Als weltweiter Marktführer für Wintersportartikel fühlen wir uns verpflichtet, ein Beispiel zu setzen, wie dieses Geschäft nachhaltiger betrieben werden kann. Die Zukunft der Sportarten, die wir lieben, hängt von der Gesundheit unseres Planeten ab. Dies ist die Gelegenheit für uns, unseren Teil dazu beizutragen und ein Zeichen zu setzen, indem wir unsere Nachhaltigkeitsstrategien mit anderen teilen.“, so Xavier LeGuen, Vizepräsident für Winter Sports bei Salomon.

Konkrete Taten

Die ersten Maßnahmen, um die Zukunft positiv zu beeinflussen sind bereits umgesetzt. So besteht die neue Tourenski-Serie mit den MTN-Ski und den MTN-Schuhen zu 40 Prozent aus recycelten Materialien. „Bei allen Skiern werden recycelte Materialien in der Deckplatte, recyceltes ABS-Material im Belag und eine nachhaltige Korkeinlage verwendet. Alle MTN-Schuhe verwenden mehr als 50 recycelte Materialien in der Sohle sowie recycelte Elemente im Innenschuh und Elemente aus biologischem Anbau in Schale und Manschette.“, erklärt Salomon Produktmanager Quentin Boutry.

Bei der Langlaufausrüstung wurde ebenfalls recycelt: Der Kern des neuen S/MAX eSkin Langlaufski besteht aus wiederverwendeten Plastikflaschen. Besonders ist dabei, dass der Ski dasselbe Dickenprofil und denselben Sidecut besitzt, wie der Weltcup-Rennski. Und auch bei den Laufschuhen hat die Nachhaltigkeit Einzug gefunden, denn der neue Index.01 Straßenlaufschuh belastet die Umwelt um 44 Prozent weniger als ein herkömmliches Modell. Möglich macht das eine ganzheitliche Betrachtung des Lebenszyklus des Index.01: „Das Ziel einer Lebenszyklusanalyse ist es, die Teile oder Prozesse mit den größten Umweltbelastungen während des Lebenszyklus eines Produkts zu identifizieren, um sie nach Möglichkeit zu reduzieren„, so Salomon Manager Olivier Mouzin.

Der Ausblick in die Zukunft ist vielversprechend, doch am Ende sind es die Taten, die den Unterschied machen. Sowohl von den Herstellern, als auch von den Konsumenten. Ein Umdenken hat innerhalb der Branche bereits stattgefunden.

Fritz Strobl
Fritz Strobl als Zeitzeuge der Entwicklung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach Absenden des Kontaktformulars erfolgt eine Verarbeitung der von Ihnen eingegebenen personenbezogenen Daten durch den datenschutzrechtlich Verantwortlichen zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage auf Grundlage Ihrer durch das Absenden des Formulars erteilten Einwilligung. Weitere Informationen