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Knalleffekte beim Amade Radmarathon

Am 26. Mai erlebte der Amade Radmarathon sein 20-jähriges Jubiläum. Sportalpen Athlet Emanuel Reifetshammer war mit von der Partie. Den „Defekt-Fluch“ konnte er auch dieses Mal nicht ablegen.

Motivationsbremse Regen

Rennradausrüstung für den Radmarathon Amade
Warme Kleidung für den Wintereinbruch

Nach dem verspäteten „Wintereinbruch“ und der Wetterprognose verabschiedete sich die Motivation für den Amade Radmarathon kurzzeitig völlig: 4 Grad bei strömendem Regen… und das im Mai? Richtig ernst wurde der negative Gedanke jedoch nie und so fand ich mich Sonntagmorgen um 5:15 Uhr mit meiner „Rad-Kollegin“ Vanessa im Auto auf dem Weg nach Radstadt wieder. Und natürlich: Es schüttete wie aus Eimern! Es sollte dauern bis ich auf dem Sattel saß, ehe die Motivation wieder zurückkehrte. Dafür aber umso stärker.

Defekt-Fluch beim Amade Radmarathon

Zu Beginn des Amade Radmarathons merkte ich, dass ich einen starken Tritt drauf hatte. Nach dem ersten Berg fand ich auch gleich eine Gruppe, die ein gutes Tempo fuhr. Trotz des Wetters schien diesmal alles perfekt zu laufen. Boom! Zu früh gefreut! Bei Tempo 80 ertönte während einer Abfahrt ein lauter Knall und die Luft verabschiedete sich mit einem Schlag aus dem Vorderreifen. Meine einzige Chance: Gewichtsverlagerung nach hinten! Bis zur nächsten Kurve konnte ich mein Rennrad gerade noch unter Kontrolle bringen und stoppen. Glück im Unglück nennt man das wohl.

Emanuel in seinem neuen Trikot
Emanuel immer motiviert

Trainingseinheit Amade Radmarathon

Nach dem Schlauchwechsel beschloss ich das Rennen nur mehr als Training zu fahren und wartete auf Vanessea, um für sie den Pacemaker zu machen. Wir fuhren den Amade Radmarathon in einem guten Tempo weiter und auch das Wetter begann sich endlich zu bessern. Außerdem ergab sich für mich eine Premiere: Ich schaute das erste Mal bei einer Labstation vorbei. Tee, Cola, Äpfel, Kuchen und Bananen – ein Traum für alle, bei denen die Zeit keine Rolle spielt. Zu guter Letzt zerfetzte es 600 Meter vor dem Ziel erneut meinen Reifen und ich fuhr das Rennen auf der Felge zu Ende – sehr zur Belustigung der Zuseher.

Fazit: Das war mal wieder nicht mein Tag: monsunartiger Dauerregen und zwei Reifenplatzer. Dennoch: Der Amade Radmarathon ist ein super Event mit perfekter Organisation. Ich komme wieder!

Ergebnisse des Amade Radmarathons.

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