Skitest am Kitzsteinhorn
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Hagan-Tourenski Test Teil 3 – Kategorie: Tour Freeride

Abfahrtstaugliche Tourenski

Für den dritten Tourengeher beim Hagan Test-Tag am Kitzsteinhorn – Patrick – zählte vor allem der Weg nach unten. Die Waffen an seinen Füßen: der Hagan Y[wai]-Boost und der Hagan Chimera ZERO.

Y[wai]-Boost & Chimera ZERO

Hagan Y[wai]-Boost
Hagan Y[wai]-Boost oder Chimera ZERO? Patrick testete gleich beide Tourenskier.

Einen abfahrtstauglichen Tourenski zu bauen ist die größte Herausforderung für die Hersteller. Der Ski muss einerseits im Aufstieg funktionieren und sich bei der Abfahrt sowohl auf der Piste als auch im Tiefschnee mehr als nur zurechtfinden. Bei Hagan nehmen etwa der Y[wai]-Boost und der Chimera ZERO diese Herausforderung an. Zwei Modelle, die sich Patrick am Kitzsteinhorn Gletscher ganz genau angesehen hat.

Passt ins Anforderungsprofil

„Ich bin noch keinen der beiden Tourenski gefahren, aber ich habe mich vorab informiert. Der Y[wai]-Boost und der Chimera ZERO passen von den Daten her in mein Anforderungsprofil. Ich bin gespannt, ob das im Schnee auch so ist“, so Patrick.
Für den ersten Test wurde der Y[wai]-Boost angelegt. Der Aufstieg durch Gelände und Piste gelang problemlos. „Ungefähr so, wie ich mir das erwartet habe. Auffällig ist, dass der Y[wai]-Boost für die 97 Millimeter Mittelbreite doch relativ leicht ist. Das passt gut.“

Die Abfahrt entscheidet

Das wichtigste Bewertungskriterium stellte allerdings die Abfahrt dar. Hier punktet der Boost vor allem im Tiefschnee: „Der etwas breitere Y[wai]-Boost ist im Tiefschnee ein Traum. Die große Schaufel macht es einfach, seine Lines durch den Powder zu ziehen. Ich bin gespannt auf den Vergleich mit dem Chimera ZERO.“
Gesagt, getan. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Alpincenter war es an der Zeit, den Chimera ZERO auf das Kitzsteinhorn loszulassen.

Das beste kommt zum Schluss

Freeride Modell Hagan Chimera ZERO
Die Entscheidung fiel schlussendlich auf das Freeride Modell von Hagan: dem Chimera ZERO.

Rauf entlang der Piste und über die Gletscherhänge zwischen den Felsen bis zur Bergstation des Gletscherjets und dem Start einer langen Abfahrt. „Der Aufstieg geht mit dem Chimera noch ein kleines bisschen leichter von der Hand“, so Patrick.
Erneut musste das finale Urteil aber bis nach der Abfahrt warten. Die steilen Hänge des Gletschers und der an diesem Tag oft auftretende Bruchharsch stellten Tourenski und Fahrer vor eine Herausforderung, die Patrick zu seiner Zufriedenheit meisterte. Warum, beschreibt er so:

„Egal was einem in der Abfahrt unterkommt: der Chimera ist vorbereitet. Zudem ist der ZERO noch ein wenig drehfreudiger als der Boost. Weil ich auch viel über die Piste abfahre, möchte ich auf den engen Radius des Chimera ZERO nicht verzichten. Ich habe meine Wahl getroffen!“

Test-Tag als Inspiration

Nachdem der letzte Ski seinen neuen Besitzer gefunden hatte, zog das Team von Hagan ein Resümee: „Die Bedingungen waren heute ideal. Wir konnten dank dem direkten Feedback der Tester neue Erfahrungen sammeln und freuen uns, dass jeder sein Lieblingsmodell gefunden hat und mit nach Hause nehmen konnte“, so Patrick von Hagan.

Hagan Chimera ZERO

Facts zum Chimera ZERO

Taillierung: 124-93-114
Gewicht: 1.430 Gramm
Getestete Länge: 170 cm
Radius: 16-20
Lauffläche: Di-Cut-Graphite

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