Plombergstein Klettern Wolfgangsee
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Markus Eder meistert Kletterroute „Balkonprojekt“ 9a+

Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine 9a+ Kletterroute fällt. Noch seltener sind Kommentare aus erster Hand zu so einer Top-Leistung. Markus Eder von den Salewa People bestieg im November 2012 kurz nach der Kletterlegende Klem Loskot das „Balkonprojekt 9a+“ in Plombergstein.

Unterwegs mit Klem Loskot

Woldgangsee Eder Loskot
Markus Eder von den Salewa People kletterte das 9a+ „Balkonprojekt“.

Es war nicht das erste Mal, dass Markus Eder sich in das Kletterparadies am Wolfgangsee machte, um die knackige Kletterroute zu bezwingen. „Vor drei Jahren habe ich mich mal reingehängt. Die Vision dieses Stückchen Fels zu bezwingen war jedoch noch sehr weit weg.“, so Eder. Die Jahre vergingen und der Kontakt zum Routenvater Klem Loskot riss ab. Es dauerte bis 2012, ehe dem Projekt durch einen Anruf Loskots neues Leben eingehaucht wurde. Nach dem Smalltalk fassten die beiden gleich einen gemeinsamen Klettertag ins Auge. das Ziel: die Balkonprojekt-Route mit dem Schwierigkeitsgrad 9a+.

Kletterroute Balkonprojekt: Spitzenleistung im Doppelpack

Zuerst widmete sich der im Jahr 2000 vom „climbing magazine“ zum weltbesten Boulderer/Sport Kletterer ausgezeichnete Loskot seinem „Baby“. Nach längerer Pause war es auch für den einstigen Kletter-Star eine nicht mehr allzu gewohnte Herausforderung. Dennoch pushte sich der 38-jährige – auch dank des gemeinsamen Brainstorming – durch die Route. Nach ein paar Tagen war das Balkonprojekt für ihn erledigt. Schon nach dem dritten Tag konnte auch Markus Eder jeden Einzelzug klettern: „Seit dem wusste ich, dass ich die Route klettern kann und sie ließ mich einfach nicht mehr los.“

Erfolg automatisiert und automatisch zum Erfolg

Schwierigkeitsgrad 9 Kletterroute
Eine 9a+ Kletterroute begegnet nicht jedem Tag ihrem Meister.

Nur zwei weitere Klettertage waren nötig, um auch für ihn die (Kron)korken „zischen“ zu lassen. „Am Tag des Durchstiegs lief alles wie am Schnürchen. Beim dritten Versuch hatte ich die Griffe perfekt. Der Bewegungsablauf hat sich ins Hirn eingebrannt und alles lief wie automatisch. Beim Ansetzen des Schlüsselzugs wusste ich, dass das mein Versuch war.“ Die Freude über die Besteigung war riesig. Doch es brauchte nur wenige Tage, um einen neuen Gedanken in Markus Eders Hirn keimen zu lassen: „Mir wurde klar, dass das noch nicht alles gewesen sein kann, da geht noch mehr!“.

 

 

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