Strand auf Teneriffa
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Markus im 1. Trainingslager 2015 auf Teneriffa

„Teneriffa war wieder eine Reise wert“

Ein kurzer Blick zurück: Die Saison 2014 hatte ich bereits relativ früh beendet, um den kleinen Verletzungen mehr Zeit zum Ausheilen zu geben. Ende September stieg ich dann wieder ins gezielte Training ein, weshalb es auch kein Problem war, das erste Trainingslager des neuen Jahres zu einem deutlich früheren Zeitpunkt als zuletzt anzusetzen. 

Schwimmbahnen T3 Teneriffa
Die neue Schwimmtechnik konnte im T3 Center gleich trainiert werden.

Die ersten Wochen: Grundlagentraining und neue Schwimmtechnik 

In den ersten Wochen und Monaten der Triathlon Saisonvorbereitung galt das Hauptaugenmerk wie gewohnt dem Grundlagenbereich. Eine Neuerung brachte 2015 allerdings mit sich: Nach drei Jahren hatte ich das Gefühl, dass ich im Schwimmen zuletzt eher einen Schritt zurück gemacht habe. Das haben auch die Schwimmzeiten der letzten Saison deutlich gezeigt. Ganz nach dem Motto „Auf zu neuen Ufern“ entschloss ich mich daher neue Schwimmwege zu gehen. Um die veränderte Technik auch in schnellere Schwimmzeiten umzumünzen erhöhte ich neben den Technik-Einheiten auch die Kilometeranzahl.

Gar nicht so langsamer Saisonstart

T3 Laufbahn Teneriffa
Auf der Laufbahn fühlt sich Markus zuhause.

Glücklicherweise wurde nach einiger Zeit auch wieder das Stadthallenbad in Wien geöffnet, denn auf einer 50m Bahn trainiert es sich doch leichter als im 20m Becken. War ich einmal nicht im Becken zu finden, kümmerte ich mich hauptsächlich um meine Lieblingsbeschäftigung: das Laufen. Obwohl in Absprache mit meinem Trainer zu Beginn der Vorbereitung entschieden wurde, es hinsichtlich Umfänge und Intensität eher langsam anzugehen – auch um eine Verletzung wie 2014 zu vermeiden –, fühlte ich mich schnell wohl auf der Straße. Der erste Testwettkampf im Rahmen der Winterlaufserie des Vienna City Marathons zeigte mit 01:19h (Halbmarathon) eine zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung beruhigende Zeit. Vor allem mit dem Hintergrund des dosierten Trainings.

T3 Teneriffa – Entscheidung rasch getroffen

Teneriffa Stadt
Klein aber fein: die Insel Teneriffa besitzt ein üppiges Sportangebot.

Noch bevor ein paar Langlauftage in der Ramsau am Dachstein eingeschoben wurden, galt es eine Entscheidung zu treffen: Teneriffa oder Fuerteventura. Wo schlage ich Anfang Februar meine Zelte auf, um einen ersten intensiveren Trainingsblock zu absolvieren? Nach den Erfahrungen im letzten Jahr war eine Entscheidung rasch gefunden. Wie 2014 verschlug es mich auch heuer wieder ins T3 Training auf Teneriffa. Mit einem Unterschied: Während ich vergangenes Jahr in einem der von Holger Lüning organisierten Triathlon Camps an der Form feilte, entschied ich mich heuer für das Individualpaket, die Flexi-Buchung.

Das Training auf der Vulkaninsel

Ausdauertraining Teneriffa
Teneriffa besitzt viele Möglichkeiten zum Höhenmeter-Training.

Von 31. Jänner bis 7. Februar trainierte ich also auf der Vulkaninsel mit 360 versprochenen Sonnentagen pro Jahr. Nun ja, die Sonne haben wir schon gesehen, wenngleich wir den einen oder andere sonnenfreien Tag für dieses Jahr bereits aufgebraucht haben. Der Stimmung und dem Training tat dies aber keinen Abbruch, standen zumeist circa 15 bis 20 Grad Celsius an der Tagesordnung und die Trainingsmöglichkeiten im T3 Teneriffa sind ohnehin wetterunabhängig: die Laufbahn, die beiden beheizten Schwimmbecken, der Fitnessraum – Triathlonherz was willst du mehr? Eventuell noch einen frisch gepressten Orangensaft? Kein Problem, denn im T3 kann nach einer intensiven Trainingseinheit auch dieser Wunsch erfüllt werden. Und vor dem Schwimmtraining gibt es auch noch eine Wasserflasche gratis dazu – eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses.

Heuer hatte ich außerdem das Vergnügen das russische Schwimmnationalteam bei der täglichen Trainingsarbeit ganz genau zu studieren. Ob sich das auch auf meine eigene Schwimmleistung ausgewirkt hat, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen: Es war auf jeden Fall interessant zu sehen, welche Entwicklungsmöglichkeiten ich im Schwimmen noch habe.

Teneriffa: Ein Eldorado für Bergliebhaber

Portrait Markus auf Teneriffa
48 km Anstieg? Genau Markus‘ Ding!

So war es auch dieses Mal wieder eine sehr abwechslungsreiche Trainingswoche, in der ich auch einige Radkilometer und noch mehr Höhenmeter sammeln konnte. Übrigens: Um sich mit dem Rad auf Teneriffa so richtig wohl zu fühlen, sollte man schon gerne in den Bergen unterwegs sein. Im Gegensatz zu manch anderer kanarischen Insel gibt es dafür auf Teneriffa kaum Wind, abwechslungsreiche Landschaft und tolle Aussichten, wie zum Beispiel in Vilaflor oder Santiago del Teide. Und den mit rund 48 Kilometer längsten zusammenhängenden Anstieg Europas, hinauf zum Teide, werde ich das nächste Mal wieder in Angriff nehmen, denn für mich ist klar: In das kleine sympathische Fischerdorf La Caleta an der Südwestküste Teneriffas komme ich mit Sicherheit wieder. Ob es dann ein organisiertes Triathlon-Camp, wieder eine Individualwoche oder gar ein reines Schwimmcamp sein wird, wird sich weisen.

Jetzt wird erst einmal ein paar Wochen in der Heimat trainiert, bevor ich Ende März im Flugzeug Richtung Mallorca Platz nehme, um mir dort den Feinschliff für große Aufgaben wie den Ironman Austria im Juni zu holen. Läuft alles nach Plan, werde ich im Zuge des zweiten Trainingslagers auch gleich beim Triathlon Portocolom starten und meine Triathlonsaison 2015 eröffnen.

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