Berlin-Marathon-2015
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Meex beim 42. Berlin Marathon

Lange erwartetes Saisonhighlight

Für Meex war der 42. Berlin Marathon der große Höhepunkt 2015. Mit Zielen, einer langen Vorbereitung und einigen Rückschlägen im Gepäck ging es für ihn Ende September in die deutsche Hauptstadt.

Viel Arbeit für 42 Kilometer

Marathon-in-Berlin
Die Vorbereitung für den Berlin Marathon lief für Meex nicht ganz nach Plan.

Lange habe ich auf diesen Tag hingearbeitet. Vier Monate vor dem 42. Berlin Marathon am 27. September begann das Training für mein persönliches Saisonhighlight. Als Ziel hatte ich mir eine Zeit möglichst nahe an der 2:30 Stunden-Schallmauer gesetzt. Ich musste während des Trainings auf einiges verzichten, aber ich mache es ja auch freiwillig. Anfangs lief es richtig gut. Ich konnte die Grundgeschwindigkeit steigern und auf der Tartanbahn viele Einheiten abwickeln. Der gebrochene Mittelhandknochen beim Salomon 4 Trails und ein körperlicher und psychischer Dämpfer während der ewig andauernden Sommerhitze ließ die Formkurve aber schnell nach unten wandern. Daran änderte auch die zehntägige Tapering-Wettkampfvorbereitung auf Mallorca nichts.

Meex-Berlin-Marathon
Berlin war für Meex auf jeden Fall die Reise wert.

Eindrücke beim Berlin Marathon

So ist das nunmal im Sport. Menschen funktionieren nicht immer gleich. Deshalb fuhr ich mit gemischten Gefühlen in die deutsche Hauptstadt. Laufen macht mir ja nach wie vor Spaß und das ist das Wichtigste. Als ich zwei Tage vor dem Event in Berlin eintraf, staunte ich nicht schlecht. Berlin ist auf jeden Fall eine Reise wert! Auch abseits des Berlin Marathons hat die Hauptstadt einiges zu bieten. Am Veranstaltungsgelände selbst beeindruckt vor allem die Messe. Hier versammelt sich alles was Rang und Namen hat.

Überall Zuseher

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Am Ende kam Meex seinem Ziel ziemlich nahe.

Ebenso eindrucksvoll war dann das Rennen selbst. Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass es auf der gesamten Strecke so gut wie keinen Abschnitt ohne Zuschauer gibt, hätte ich das nur müde belächelt. Aber was mich dort erwartete, übertraf bei Weitem meine Vorstellungen. Überall wurde man angefeuert. Dank der Namen auf den Startnummern sogar „persönlich“. Mindestens zehn Bands verteilten sich entlang der Strecke und heizten den Läufern ordentlich ein. Bis zu Kilometer 40 hatte ich in Berlin – zum ersten Mal bei einem Marathon – immer eine Gruppe, an die ich mich halten konnte. Die letzten zwei Kilometer wurden allerdings zur Qual: Schritt für Schritt schleifte ich meine müden Beine in Richtung Ziel. 2:35:32 Stunden (Platz 220) zeigte die Uhr im Finish. Obwohl ich mein Ziel nicht ganz erreicht hatte, habe ich unvergessliche Erfahrungen gesammelt!

Meex

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