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Laufschuh Newton Distance U im Test

Sportalpen Geschäftsführerin und Neo-Triathletin Cornelia testete den Newton Distance U und berichtet von ihren Erfahrungen mit dem knalligen Leichtgewicht.

Der erste Eindruck

Schon beim ersten Anblick des Newton Distance U fällt auf, das er etwas Besonderes ist. Die Sohle mit der auffälligen Wölbung im Mittelfußbereich und das knallige Farbenspiel finde ich einerseits sehr stylisch und verbinde es andererseits mit Dynamik, Fitness und Sommersport. Und das sagt bereits viel über den Schuh aus.

Der Newton Distance U: Achtung, Absatz vorne

Beim Newton Distance U befindet sich der „Absatz“ vorne.

Der Newton Distance U ist vorne höher als hinten. Ein ungewöhnlicher Anblick, der es aber in sich hat. Grund dafür ist die minimale Sprengung von 2 mm und die biomechanische Sensorplatte im Mittelfußbereich. Steht man flach am Boden sind die Zehen höher als die Ferse. Da der Schuh nicht das Stehen sondern das Laufen unterstützen soll, entwickelt sich diese Konstruktion in der Laufbewegung zu einem wahren Turbo.

Auch ohne Socken angenehm

Mit und ohne Socken sehr angenehm

Der Einstieg in den Schuh geht dank dem angenehmen Meshgewebe und dem breiten Vorfußbereich sehr leicht von der Hand.

Sehr auffällig ist, dass die Zehen viel Spielraum nach allen Seiten haben, den sie für die natürliche Laufbewegung auch benötigen.

Dennoch fühlt sich der Sitz des Schuhs sicher und stabil an.

Auch ohne Socken lässt er sich sehr angenehm tragen – was vor allem für Triathleten wichtig ist.

Der Newton Distance U

Newton Distance U: der Turbo für Vorfußläufer

Die natürlichste ist auch die schnellste und effizienteste Art zu laufen. Der Newton Distance U ist so gebaut, dass er genau diesen Laufstil unterstützt. Er ist sehr flach und mit 193 g für Damen (221 g für Herren) ein kaum spürbares Leichtgewicht. Die Bodennähe in Kombination mit der reaktiven Dämpfung lässt einen das Gefühl des Laufens viel intensiver wahrnehmen. Man spürt, dass Zehen und Muskeln mitarbeiten. Die biomechanische Sensorplatte im Mittelfußbereich funktioniert wie ein Katapult und gleicht auch Unebenheiten am Untergrund aus.

Für Leute die mit viel Dämpfung laufen ist der Schuh zu beginn „Gewöhnungssache“.

Eingewöhnungsphase für den Newton Distance U

Läufer, die bislang einen Laufschuh mit starkem Dämpfungssystem hatten, sollten den Wechsel auf diesen Schuh langsam vornehmen. Die Stärkung der beanspruchten Muskelgruppen braucht Zeit. Ich habe den Schuh in meine Laufeinheiten eingebunden indem ich abwechselnd meine bisherigen Laufschuhe und den Newton Distance U eingesetzt habe. Zu Beginn sollte man den Newton Distance U nicht zu lange tragen, da sich die Umstellung rasch bemerkbar macht. Muskelkater in den Waden oder seitlich an den Hüften können die Folge sein.

Beispiel für eine Umstellung: Ist eine Laufeinheit von 60 Minuten geplant läuft man erst 45 min mit dem gewohnten Laufschuh und dann 15 min mit dem Newton Distance U. Nach und nach erhöht man die Zeit für den Newton. So gibt man auch seinen Muskeln die nötige Zeit für die Stärkung.

Am Laufband spürt man die biomechanische Sensorplatte nicht so intensiv wie am Asphalt. Auch auf Schotter ist der Schuh gut zu laufen; nur ab und an bleiben kleine Steine im groben Profil stecken. Im Winter – auf Schnee und glattem Untergrund – ist der Newton Distance U nicht zu empfehlen, da der nötige Grip fehlt und man so die Vorzüge des Schuhs nicht voll nutzen kann.

Neutralschuh laufen
Der Neutralschuh verlangt einen etwas anderen Laufstil.

Tipps für die Laufstil-Umstellung

Der Körper steht aufrecht und der Kopf wird mit Blick nach vorne hoch gehalten. Den Körper entspannen. Erst auf der Stelle marschieren und die Fußspitzen vor der Ferse auf den Boden aufsetzen. Dann auf der Stelle laufen und die Füße so nah wie möglich am Körpermittelpunkt aufsetzen. Hohe Schrittfrequenz und dann loslaufen.

Fazit und Empfehlung

Läufer, die bereits einen ausgeprägten Vorfußlauf betreiben und deren Wadenmuskulatur entsprechend stark ist, werden mit diesem Schuh eine wahre Freude haben und den Turbo über die biomechanische Sensorplatte zünden. Bestzeiten sind zu erwarten.

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