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Packliste fürs Trailrunning

Ausrüstungs-Tipps von Dynafit Trailheroes Angelika & Stephanie

Soll ich noch eine Jacke einpacken? Brauch’ ich ein Stirnband? Erste Hilfe Set, ja oder nein? Riegel – wie viele? Genauso wie das Kofferpacken vorm Urlaub fahren, will auch die Wahl der Trailrunningausrüstung gut überlegt sein.

Besonders wenn man im gebirgigen Terrain unterwegs ist, sollte man keine Abstriche bei der Sicherheit machen aber trotzdem „leicht“ unterwegs sein. Doch worauf muss man beim Kauf wirklich achten und was braucht man wirklich, um nicht unnötige Kilos mitzuschleppen? Dynafit Trailheroes Angelika und Stephanie haben ihre Erfahrung in Worte gefasst.

Womit fängt man an?

Zuerst kommt bei mir immer der Blick in den Wetterbericht. Je nach Prognose ändert sich die Packliste. Ist das Wetter wechselhaft? Dann kommt auch im Sommer eine ganz dünne Regenjacke in den Rucksack. – Stephanie

Die perfekte Packliste enthält?

… alles, was dabei sein muss und kein Gramm mehr. Ich war immer eine von denjenigen, die immer viel zu viel dabei hatten. Die Hälfte davon habe ich nicht gebraucht und vom restlichen Wasser hätte ich meinen Durst noch die nächsten zwei Tage löschen können. Jetzt hat sich da einiges getan und mit mehr Erfahrung kommt auch das Wissen, was ich tatsächlich auf Tour brauche. Ich versuche sparsam und so leicht wie möglich unterwegs zu sein, aber trotzdem darf das nicht der Grund sein leichtsinnig zu werden und ohne alles loszuziehen. – Stephanie

Das wichtigste Teil?

… sind die Trailrunning-Schuhe. Sie müssen einiges aushalten, da man auf verschiedenen Untergründen läuft, wie Steine, Schotter, Schnee oder Matsch. Je nach Einsatzgebiet wird also das Schuhmodell ausgewählt. Generell sollte man auf das noppenartige Profil achten, denn diese sorgen für Halt und verhindern, dass man rutscht. Zudem ist es auch nicht verkehrt wenn man in ein Paar guten Socken investiert, denn sie sind an den wichtigen Stellen verstärkt, trocknen schneller und verhindern Blasen. – Angelika

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Trailrunning Packliste

  • Jacke, gegen Wind und oder Regen (Wetterbericht checken)
  • Kleines Erste Hilfe Set
  • Handy
  • Riegel & Wasser
  • Rucksack
  • Wechselkleidung
  • Stöcke (optional)
  • Sonnenbrille (optional)
  • Stirnband / Mütze / Handschuhe (optional)
Der Faktor Sicherheit?

… ist enorm wichtig. Sobald ich einen Rucksack dabei habe, kommt bei mir immer ein kleines Erste Hilfe Set mit den wichtigen Sachen in den Rucksack, wie beispielsweise eine Rettungsdecke und ein paar Verbände und Co. zur Erstversorgung (wiegt nicht viel, aber hilft viel). Ein Stirnband, wenn ich nicht schon eins auf habe, packe ich immer ein. Meiner Meinung nach ist ein Handy in den Bergen schon Pflicht, denn wenn ein Notruf abgesetzt werden muss, ist das ohne Handy etwas schwierig. – Stephanie

Auf was achtet ihr bei der Ausrüstung?

Auf dem Markt gibt es schon viele ultralight Modelle, die sich super klein zusammenfalten lassen und leicht verstaubar sind. Bei der Laufhose und Oberteil ist es wichtig, dass sie atmungsaktiv sind und schnell trocknen, sollte man einmal nass werden. Manche Hosen haben eine längere Innenhose eingenäht, was verhindert, dass man sich aufscheuert. Sollte man einen längeren Lauf geplant haben, ist es ratsam, dass man auch eine lange Hose mit einpackt. – Angelika

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Wie sieht es mit der Ernährung aus?

Wichtig ist, dass man konstant etwas zu sich nimmt und nicht zu lange ohne Ernährung läuft. Am Besten immer ein paar Müsliriegel und Gels einpacken, dann hat ein Leistungseinbruch auch keine Chance mehr. Wenn man sich die Ernährung gut einteilt und z.B. alle 300-400 Höhenmeter ein paar Bissen von einem Müsliriegel isst, verhindert man einen Leistungseinbruch und kann so länger durchhalten. Falls man Gels nicht so gut verträgt, gibt es als Alternative Fruchtpürees, sie sind nicht so süß, liefern aber genauso Energie. Die Flasks bzw. Trinkblase fülle ich immer gern mit Hollundersaft oder Schiwasser und dazu ein bisschen Salz. Das Salz schmeckt man dann nicht mehr und man kann damit Krämpfen vorbeugen. – Angelika

Was nehmt ihr sonst noch mit auf den Trail?

Bei kühlen Temperaturen kann man sich auch für Kompressionsstrümpfe entscheiden. Sie halten warm und sollen die Blutzirkulation anregen sowie die Regenerationszeit verkürzen. Zudem sollte immer ein Wechsel- und Langarmshirt mit, sollten die Temperaturen fallen. Ist man im hochalpinen Gelände unterwegs sollten unbedingt dünne Handschuhe und eine Mütze bzw. Stirnband mit, denn wenn man es braucht, ist man froh wenn man es mithat!  Wichtig ist auch die richtige Wahl der Kopfbedeckung. Die Hitze sollte vom Kopf entweichen können aber sie sollte auch schnell trocknen, wenn man schwitzt. Optimal dafür ist ein dünnes Stirnband oder eine Kappe, die auch vor der Sonne schützt. Natürlich sollte eine Sonnenbrille nicht fehlen, vor allem wenn man noch auf Schneefeldern unterwegs ist, ist es wichtig die Augen zu schützen, denn die Sonnenstrahlung wird hier oft unterschätzt. Zusätzlich machen Trailrunningstöcke Sinn. Diese kann man verkleinern und im Rucksack verstauen. Sie sind vor allem beim Bergab laufen sehr bequem und entlasten die Gelenke. – Angelika

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