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Dynafit Trailhero Hometrails: Part 3

Trailrunning in Tirol & Bayern

Noch mehr Geheimtipps von den Dynafit Trailheroes zu den Trailrunning Strecken in ihrer Heimat. Dieses Mal im Fokus: Bayern und Tirol.

Philipp Ausserhofer – Innsbruck – Hungerburg Trail

Ausgehend von der Hungerburg, hoch über den Dächern Innsbrucks, läuft man entlang der Forststraße Richtung Umbrüggeler Alm (1.123m). Von dort über abwechslungsreiche Trails weiter zur Höttinger Alm (1487m). Mit dem herrlichen Panorama im Rücken folgt man den steilen Trails hinauf Richtung Nordkette, stets der Beschilderung „Vorderes Brandjoch-Frau Hitt Sattel“ folgend. Am Sattel (2.227m) angelangt, biegt man nach links ab und folgt dem Innsbrucker Klettersteig weiter zur Vorderen Brandjochspitze (2558 m). Am Gipfel wird man mit einem grandiosen Ausblick über Innsbruck und seine Bergwelt belohnt.

  • Distanz: 14,5 km
  • Höhenmeter: 1.030
  • Ausgangspunkt: Rofanseilbahn
  • Ziel: Dalfaz Alm, Buchauer Alm, Astenau
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Sebastian Schweiger – Ramsau bei Berchtesgaden – Watzmannüberschreitung

Von der Wimbachbrücke auf 600m ü. NN in Ramsau bei Berchtesgaden geht es auf einem gut ausgebauten Wanderweg sehr steil über die Stubenalm zur Mitterkaseralm. Von dort aus auf schönen Trails laufend weiter über die Falzalm, von wo aus sich ein Blick auf die Watzmannfrau (2.307 m) ergibt, zum Watzmannhaus auf ca. 1950m. Mit herrlichem Blick über den Berchtesgadener Talkessel geht es in sehr felsiger Umgebung weiter. Bei frühem Start erfährt man an sonnigen Tagen auf diesem Abschnitt einen malerischen Sonnenaufgang im Osten über dem Hagengebirge.

Nach knackigen 2.000 Höhenmetern im Uphill erreicht man die erste der drei Spitzen des Watzmanns, das Hocheck. Hier angekommen eröffnet sich zum ersten mal der sagenhafte Rundblick über den gesamten Alpennationalpark Berchtesgaden. Auf der Ostseite die Watzmannfrau, das Watzmannkar und die sieben Kinder und weiter tief unten, fjordartig eingebettet, der tiefblaue Königssee.
Vom Hocheck geht es teilweise sehr ausgesetzt mit Seilversicherungen, aber mit einem Tiefblick der Extraklasse weiter bis zur Mittelspitze auf 2.713m, dem höchsten Punkt der Tour. Über den Grat geht es technisch sehr anspruchsvoll und ausgesetzt mit Seilversicherungen weiter zur Watzmann-Südspitze. Hier lohnt es sich des Öfteren stehen zu bleiben und inne zu halten, um den überwältigenden Blick in die Berchtesgadener Alpen zu genießen.

Auf der Südspitze eröffnet sich erneut ein Rundblick der Superlative über das gesamte Steinerne Meer bis hin zu den Hohen Tauern mit Großglockner und Großvenediger. Auch der Downhill bis weit nach unten an den Talschluss des Wimbachgrieß´ ist bereits zu erkennen. Zuerst geht es felsdurchsetzt durch Schrofengelände ca. 300 Höhenmeter nach unten und anschließend auf anspruchsvollen Trails tief hinein ins Herz des Nationalparks. Nach 1.200 Höhenmeter im Abstieg ist das hintere Ende des Wimbachgrieß´ erreicht. Dort angekommen begibt man sich auf einen 10 Kilometer langen, landschaftlich fantastischen Speedtrail talauswärts vorbei an den Einkehrmöglichkeiten Wimbachgrießhütte und Wimbachschloss zurück zum Ausgangspunkt an der Wimbachbrücke.

  • Distanz: 22 km
  • Höhenmeter: 2.200
  • Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Wimbachbrücke
  • Ziel: Watzmann
  • Schwierigkeit: Schwer

Vroni Heidrich – Neuhaus bei Passau – Spitzinggebiet

Wir starten beim Wanderparkplatz Brecherspitz in Neuhaus, laufen zunächst etwas flach zum Anfang des Forstweges und bleiben auf dem Weg zum Sattel der perfekt ist, um sich ein bisschen einzulaufen. Unsere Route führt oberhalb der Wasserfälle vorbei und wird kurz darauf steiler. Wir befinden uns wenige Meter unterhalb des Sattels und laufen über einen schönen Pfad durch Almwiesen über die alte Spitzingstraße nach oben zum Sattel, wo wir direkt beim großen nicht zu übersehenden Parkplatz rauskommen.
Über diesen Platz geht es einmal quer durch zur dahinter liegenden Wiese und sofort den Hügel bergauf in den Wald hinein Richtung Jägerkamp. Nun wird der Weg wesentlich steiler und technischer. Man geht oder läuft über steinige Trails durch den Wald stets bergauf bis man irgendwann aus dem Dickicht hinaus kommt und die Pfade etwas einfacher werden. Ab hier hat man schon die ersten tollen Ausblicke zum Spitzingsee runter oder nach oben in alle Richtungen des Spitzinggebiets. Das schöne hier sind die vielen dicht aneinander liegenden Gipfel die man je nach Lust und Laune gut miteinander kombinieren kann. Der Weg führt von hier aus vorbei an einer bewirtschafteten Alm. Wir laufen links daran vorbei und folgen dem bald nach rechts laufenden Weg zum Jägerkamp hoch, wo der Ausblick auf die Zugspitze wartet.

Weiter geht es zum nächsten Gipfel. Die ersten paar Meter durch die Latschen geht es genauso runter wie wir hochgekommen sind. Nur dass wir nicht wieder rechts runter abbiegen sondern geradeaus weiter laufen. Weiter über das Tanzeck und den Rauhkopf direkt zum Taubensteingipfel und danach ein Stück hinunter zum Taubensteinhaus. Wer möchte hat hier die Möglichkeit gemütlich einzukehren.
An dem Taubensteinhaus vorbei führt ein sehr gut hergerichteter aber zum Teil auch leicht felsiger Weg weiter hinauf. Der Weg gestaltet sich ab hier immer etwas Hügelig. Mit kurzen Stichen, kleinen bergab Passagen, mal minimalen Kraxeleien und ein paar flachen Wegabschnitten bahnen wir uns den Weg immer weiter bis nach ganz oben. Der Ausblick belohnt einen dafür aber schon nach wenigen Minuten Aufstieg. Im Sommer stehen hier meistens Schafe auf der Weide und vermitteln einen Hauch von England – sehr idyllisch.
Runter geht es über das große Rotwandhaus. Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit einer Einkehr oder nur das füllen der Flaschen. Hinab laufen wir auf der breiten Forststraße bis zum Spitzingsee. An diesem halten wir uns auch und laufen rechts etwa um den halben See herum, um am anderen Ende mit ein paar letzten Höhenmetern wieder zum Spitzingsattel zu gelangen. Ab hier befinden wir uns wieder auf der Aufstiegsroute die wir genauso wie gekommen, bis zum Wanderparkplatz zurück laufen.

  • Distanz: 27,17 km
  • Höhenmeter: 1.562
  • Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Neuhaus
  • Ziel: Jägercamp, Taubensteinhaus, Rotwandhaus
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Wonny Keil – Innsbruck – Bergisel Scenic Trail

Meine Lieblingshausrunde, startet in der Nähe der Bergiselschanze, also ungefähr 700 Meter über dem Meer. Von einer breiten Forststraße biege ich nach ein paar hundert Meter schon auf den ersten Trail ab und laufe von da an über schmale Waldsteige Richtung Natters. Auf den ersten beiden Kilometern lege ich knapp 200 Höhenmeter zurück, danach bin ich aufgewärmt und es kann nach einem flachen Kilometer hügelig Richtung Natterer See weitergehen.

Am See angekommen laufe ich einen steilen Waldweg hinunter und gleich anschließend einen ordentlichen Anstieg nach Götzens hinauf. Auf Feldwegen entlang kann man während des Laufens die Aussicht auf Innsbruck und die Nordkette genießen. Nach einem kurzen Downhill gelange ich zu meinem Lieblingsteil: die Geroldsmühle. 500 Meter Speed, egal wie müde ich bin. Mein Herz rast, der Puls schlägt bis zum Hals, aber wenn ich oben angelangt bin und die Beine am flacheren Gelände ausschütteln kann, bin ich jedes Mal glücklich, dass ich so eine wunderbare Laufstrecke direkt vor meiner Haustüre habe. Sobald der Puls wieder unten ist und das Herz weniger schnell schlägt kommt auch schon der nächste Anstieg. Oben angekommen laufe ich entspannt am Natterer Krankenhaus vorbei, winke alten und neuen Gesichtern und mache mich auf den Weg nach Hause. Ein letzter kurzer Anstieg noch, dann bin ich auf einer Ausichtsplattform von der aus ich über ganz Innsbruck schaue. Nach ein paar Sekunden staunen laufe ich heim durch hohe Stauden, Gebüsch und über Stock und Stein. Am Ende meiner Runde stehen auf der Uhr 13,5 km und rund 500 Höhenmeter. Gerade richtig, um den Kopf frei zu bekommen nach einem langen Tag oder schnell vor der Arbeit.

  • Distanz: 13,5 km
  • Höhenmeter: 500
  • Ausgangspunkt: Bergisel Stadion
  • Ziel: Natterer See, Geroldsmühle

Thomas Hitzenberger – Traunsee – Feuerkogel-Trail

Nicht jeder kann sich so glücklich schätzen, anspruchsvolle Bergtrails vor der Haustüre zu haben. In meinem Fall könnte man sogar sagen, ich bin gesegnet. Denn direkt am Fuße des Feuerkogels, westlich von Ebensee beginnt ein echtes Abenteuer. Die Strecke startet mit einer zwei Kilometer langen Straße im sanften Bergauf, bis das Gasthof „zur Kreh“ am Horizont auftaucht. Die Gaststätte erreicht, geht es „vollgas“ auf der Straße zur Talstation Feuerkogel. Erstes Etappenziel erreicht. Was danach folgt, ist pures Trailrunning: 1.100 Höhenmeter gibt es in phänomenaler Natur zu Überwinden, den Traunsee unten im Tal im Blick! Das Gipfelerlebnis auf 1.592 Meter ist einfach unbeschreiblich und eine unbedingte Empfehlung, inne zu halten und das Panorama zu genießen, bevor es zur Kreh wieder runter geht. Der letzte Teil führt Richtung Hochsteinalm rauf und auf Forststraßen runter zum Ausgangspunkt.

  • Distanz: 26,3 km
  • Höhenmeter: 1.700
  • Ausgangspunkt: Fuß des Feuerkogel
  • Ziel: Gipfelkreuz

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