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Gelenkarthrose: Aufschwung durch Ernährung

Gesundes Essen als begleitende Therapiemaßnahme

Die Zivilisationskrankheit Gelenkarthrose wirft – obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung betrifft – noch immer Fragen auf. Durch eine Ernährungsumstellung wird der Behandlungsprozess gefördert.

6 % sind betroffen

Rund sechs Prozent der Deutschen sind von Arthrose betroffen. Es ist die häufigste Gelenkerkrankung der Welt. Durch falsche Belastung oder genetisch bedingte Ursachen entsteht eine Abnutzungserscheinung im Knie-, Hüft- oder Fußgelenk. Eine ungesunde Ernährung fördert den Gelenkverschleiß, ebenso wie die unökonomischen Bewegungsabläufe beim Sport. Aber wie kann man gegensteuern?

Entzündung als Hauptproblem

Zitrusfrucht-Zitrone
Die Antioxidantion in Zitrusfrüchten wirken entzündungshemmend.

Die Krankheit läuft phasisch ab. Es passiert nicht „von heute auf morgen“. Die gute Nachricht ist also: Man hat Zeit zu reagieren. Abgesehen von der Umstellung der Belastung – etwa durch neue Laufstile, etc. – lässt sich vor allem mit der Ernährung in den Prozess eingreifen. Doch dazu sollte man sich vor Augen führen, was Arthrose mitunter auslöst.
Durch die Aufnahme neutralisierter Säuren wird das basische Blut sauer und der Körper versucht, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Basische Mineralien wie Calcium bringen den Haushalt wieder in Ordnung. Werden durch die Ernährung keine basischen Mineralien zur Verfügung gestellt, sucht der Körper nach neuen Quellen – unter anderem in den Knochen – und lagert überschüssige Stoffe ab, was zu Entzündungen führt.

Behandlung durch Ernährung

Um die Behandlung zu unterstützen, bieten sich mehrere Ansätze an. Hier sind Tipps, die den Heilungsprozess bei Gelenkarthrose unterstützen:

1. Omega 3 vs. Omega 6

Das ideale Verhältnis von Omega 3 und Omega 6-Fettsäuren ist 1:2. Da Omega 3 Fettsäuren entzündungshemmend wirken empfiehlt sich allerdings, diese durch Nahrungsmittel wie Meeresfische und/oder Pflanzenöle verstärkt aufzunehmen.

2. Antioxidantien (Vitamine C und E)

Antioxidantien verhindern unerwünschte Oxidationsprozesse, die zu Zellschäden führen können. Besonders ungesättigte Fettsäuren sind anfällig für diese Prozesse und sorgen so für die Bildung entzündungsfördernder Arachidonsäure. Natürliche „Gegenspieler“ der Oxidationsprozesse sind die Vitamine C und E.

  • 2.1 Vitamin C
    Vitamin C findet sich etwa in Zitrusfrüchten, Beeren, Blattgemüse, Tomaten, Kohl, Paprika, Petersilie, Kiwis, Hagebutten und Kartoffeln. Als Dosis werden etwa 75 Milligramm pro Tag empfohlen.
  • 2.2 Vitamin E
    Spargel, Bohnen, Tomaten, Brokkoli, Karotten, Fenchel, Haferflocken, Mais, Roggen, Milch, Eier, Fleisch und pflanzliche Öle zählen zu den gängigsten Vitamin E-Lieferanten. Durch die Einnahme des Vitamins wird die Zellstruktur der Membran gestärkt, was wiederum vor Oxidation schützt.

Die Umstellung der Ernährung hilft nicht nur gegen Arthrose, sondern lässt sich auch gut mit einer Nahrungsaufnahme für Sportler kombinieren. Sich gesund zu ernähren ist aber ohnehin nicht erst bei einer auftretenden Krankheit zu empfehlen.

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