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Merinowolle beim Skitourengehen

Perfect Match im Wintersport

Manche Kombinationen passen wie die Faust aufs Auge. Sportbekleidung aus Merinowolle und Skitourengehen sind ein Beispiel für eine Symbiose, die man nicht besser hätte planen können. Ein Überblick zu den vielen Pros dieser Hochzeit und warum sie sich mehrfach auszahlt.

Blickwinkel Skitourensport

Skitourengehen ist ein Sport wie kein anderer. Es geht bergauf und bergab, kombiniert Ausdauer mit Skill und wechselt das Tempo von langsam auf rasant. Kein Wunder, dass der Zulauf zur Sportart auch 2022 ungebremst ist. Für den Körper bedeutet aber gerade dieser Mix aus Schweiß, Kälte, Wind und möglichen Wetterumschwüngen eine besondere Belastung. Die Aufgaben Schutz und Komfort müssen beim Skitourengehen von der Kleidung übernommen werden. Aber wie packt man so viele verschiedene Anforderungen in ein Outfit?

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Blickwinkel Funktionalität

Die Antwort: mit besonderen (Natur-)Stoffen und mehreren Lagen! Mittlerweile jedem Skitourengeher ein Begriff und erstaunlicherweise erst seit wenigen Jahrzehnten im Einsatz ist das Zwiebelprinzip. In seiner einfachsten Form bestehend aus:

  • Baselayer (z.B. lange Unterwäsche)
  • Isolation (z.B. Longsleeve)
  • Wetterschutz (z.B. Hardshell-Jacke)

Die übereinander angezogen – und bei Bedarf jederzeit ausgezogen werden können. Einfach. Logisch. Funktional. Und vor allem: flexibel. Aber wenn man sich die einzelnen Lagen im Detail ansieht, wird es tricky. Denn viele Anbieter nutzen unterschiedliche Stoffe und versprechen verschiedene Dinge. Sicher sein kann man sich deshalb in erster Linie beim Blick auf den verwendeten Stoff sein. Und da kommt Marinowolle ins Spiel. Denn wer echte Merinowolle für die Herstellung verwendet, garantiert auch die positiven Eigenschaften des Naturstoffs:

  • Atmungsaktivität
  • Transport von Feuchtigkeit nach außen
  • Kein Kratzen
  • Geruchsneutralität
  • Wärme – auch bei Feuchtigkeit

Die einzigen Nachteile sind die etwas geringere Robustheit der Fasern und der höhere Preis.

Blickwinkel Umwelt

Die Merinowolle stammt von Merinoschafen und regelt seit Jahrtausenden deren Temperaturhaushalt. Im Vergleich zu herkömmlicher Wolle besitzt sie daher auch andere Eigenschaften und ist um ein Vielfaches feiner. Sofern die Merinowolle in einem schonenden und tierfreundlichen Prozess gewonnen wurde – auf Labels achten – ist sie der Nummer Eins Stoff für Skitourengeher. Zudem bietet sie die ideale Isolationsfähigkeit. Denn Merinowolle besteht bis zu 85 % aus Luft, was für Wärme im Innenbereich der Kleidung sorgt.

Merinowolle in allen Lagen

Oft fällt der Begriff Merinowolle im Zusammenhang mit dem Baselayer. Doch einige Hersteller haben den Vorteil des Naturstoffs längst auch für die Isolationsschicht und den Wetterschutz entdeckt und ihn bei Zubehör wie Socken, Hauben, Schals und Handschuhen verwendet. Wichtig in jedem Fall: Beim Kauf auf die Gewinnung des Rohstoffs achten.

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Grillen für Sportler

Auch gesundes Grillen ist möglich

Ein Gasgrill bietet die Möglichkeit, auch während der Diätphase gesund zu grillen. Durch die direkte Hitze des Grills können Fett und Kalorien reduziert werden.

Fleisch und Fisch auf den Punkt

Eine der besten Möglichkeiten, gesund zu grillen, besteht darin, mageres Fleisch und Fisch auszuwählen. Hähnchenbrust, Lachs, Thunfisch oder Garnelen sind gute Beispiele für gesunde Grilloptionen. Diese Lebensmittel enthalten wenig Fett und sind reich an Proteinen. Wenn man auf seine Ernährung achtet, sollte man Fleisch und den Fisch nicht zu lange auf dem Grill lassen.

Durch das Grillen bei hohen Temperaturen und das häufige Wenden kann das Fleisch austrocknen und seinen Geschmack verlieren. Um dies zu vermeiden, wird das Fleisch direkt auf der heißen Gasgrill-Fläche gegrillt und nur einmal gewendet. So bleibt das Fleisch saftig und zart und man kann es in vollen Zügen genießen.

Lachsforelle
Gegrillte Pilze
© Adobe Stock

Gemüse auf den Grill

Gemüse ist eine gesunde und leckere Ergänzung zu Fleisch und Fisch. Es ist reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen und enthält kein Fett. Besonders geeignet sind Paprika, Zucchini, Auberginen und Champignons. Diese schneidet man in mundgerechte Stücke und mariniert sie vor dem Grillen in Öl und Gewürzen – so wird das Gemüse besonders aromatisch!

Eine Alternative ist, das Gemüse in Alufolie einzupacken und es auf den Grill zu legen. So bleibt es saftig und gart gleichzeitig durch. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Gemüse-Grillroste, die man auf den Gasgrill legen kann. Auf diese Weise wird das Gemüse gleichmäßig gegrillt.

Ein Tipp: Beim Gemüsekauf auf Saison, Frische und hohe Qualität achten, damit es beim Grillen nicht austrocknet und seinen Geschmack verliert.

Marinade selber machen

Wer die Marinade selbst herstellt, hat im Griff, welche Zutaten verwendet werden und kann so auf die Kalorienzufuhr achten. Eine gute Basis sind hochwertige Öle (unbedingt darauf achten, dass sie zum Erhitzen geeignet sind wie z.B. Erdnussöl), Zitronensaft und Essig, Knoblauch sowie frische Kräuter. Gewürze und Kräuter nach Belieben hinzufügen, um der Marinade einen besonderen Geschmack zu verleihen. Zum Beispiel mit Oregano, Rosmarin und Thymian für Fleisch, Zitronenzesten und Knoblauch für Fisch, Chilli-, Curry- und Paprikapulver für Gemüse.

Gesundheitsbewusste Personen achten darauf, bei Zucker und Salz zu sparen. Anstelle von Zucker kann auch Honig oder Ahornsirup für Marinaden verwendet werden. Statt Salz eignet sich Sojasauce. Eine eigene Marinade herzustellen ist nicht nur gesund, sondern auch eine kreative Möglichkeit, um das Grillgut abwechslungsreicher zu gestalten. So kann man immer wieder neue Geschmacksrichtungen ausprobieren und seine Gäste überraschen.

Gasgrillen ist eine gesunde Art zu grillen. Mit magerem Fleisch oder Fisch, frischem Gemüse und selbst gemachter Marinade kann man ohne schlechtes Gewissen genießen.

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