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Atomic Media Day 2018

Startschuss zum Skiweltcup 2018/19

Zwei Wochen vor dem ersten Saisonrennen in Sölden traf sich ein großer Teil der Weltcup-Elite beim Atomic Media Day in Altenmarkt. Die ersten Infos der Skistars um Marcel Hirscher, Mikaela Shiffrin und Co. zur Skisaison 2018/19.

Blick nach vorne

Noch lässt der Schnee auf sich warten. Selbst die ansonsten verwöhnten Skiregionen der Alpen können sich vom Sommer noch nicht ganz trennen. Doch der Skizirkus ist bereits in Bewegung und hat seine Tour begonnen. Längst befinden sich die Stars und Newcomer in der Vorbereitung.

Das neue Material wird getestet, der Schwung perfektioniert. Kurz vor dem Auftakt in Sölden gibt es eine letzte, offizielle Bestandsaufnahme unter den Atomic Athleten: den Atomic Media Day. Im Atomic Pro Center in Altenmarkt versammelt sich die ganze Mannschaft, um Status, Ziele und Anekdoten zu teilen

Unterschiedliche Voraussetzungen

Die Voraussetzungen für die Skistars könnten dabei nicht unterschiedlicher sein. Trotz akribischer Planung gehen die Akteure der Skisaison 2018/19 mit unterschiedlichen Ansätzen ins Rennen um die Glaskugeln. Während die Niederländerin Adriana Jelinkova vor allem auf die Unterstützung von Mutter Zuzana baut, wird in Italien auf Mentaltraining gesetzt. 

Auch die Ambitionen kommen aus den unterschiedlichsten Ecken. So findet Altmeister Werner Heel nach einer Saison im Europacup die Motivation für seine letzte Weltcup-Saison in einem Gefühl, das ihn vor Jahrzehnten überhaupt zum Rennsport gebracht hat: „Was gibt es Schöneres, als eine abgesperrte Abfahrtspiste runterzufahren?

Marc Digruber will 2018/19 endlich den Sprung aufs Podest schaffen und für die „Neuen“ im Atomic Team geht es darum, die Vorteile des Materials kennenzulernen.

Einen Einblick lieferte der Atomic Media Day auch in das bisherige Training der Profis. Während in den Wochen vor Sölden vor allem auf den österreichischen Gletschern trainiert wird, war in den Sommermonaten Südamerika die Trainingsdestination Nummer eins. Ski-WM Silbermedaillengewinnerin Stephanie Venier bereitete sich etwa in Chile auf die Saison vor.

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Großer Auflauf beim Atomic Media 2018.© Atomic
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Neo-Papa Marcel Hirscher: Mag den zweiten Platz nicht.© Atomic

„Ich will nicht Zweiter werden“

Eine interessante Rochade gab es hinter den Kulissen: Der jahrelange zweite Servicemann von Marcel Hirscher, Johann Strobl, wird sich ab 2018/19 um das Setup von Mikaela Shiffrin kümmern. Der „Neue“ an Hirschers Seite, hat sich bereits eingelebt:

Es läuft mit Lukas schon jetzt sehr gut, wir verstehen uns“, so der Skistar. Auf die Frage, wie er seit 13 Jahren – und sieben Gesamtweltcupsiegen – immer wieder Motivation findet, antwortet Hirscher: „Ich will nicht Zweiter werden. Das wird sich nie ändern. Entweder man ist Rennfahrer oder nicht. Außerdem bin ich noch immer nicht mein bestes ‚Ich‘, ich muss zum Beispiel noch am Linksschwung arbeiten.

Für sein weibliches Pendant an der Skispitze, Mikaela Shiffrin, ist auch die ständige Entwicklung des Materials ein Weg zum Erfolg: „Um den Schwung zu fahren, den ich will, muss der Ski genau das machen, was ich will. Ich bin extrem zufrieden mit Atomic, aber es gibt immer Spielraum für Verbesserungen.

Ob es in dieser Saison ähnlich gut laufen wird? „Man weiß nie genau, wo die Konkurrenz steht. Genau das macht das erste Rennen in Sölden so spannend!

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