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Der Eröffnungsabend des 18. Bergfilmfestivals

Die heurige Eröffnung bietet einen Querschnitt durch das diesjährige Filmprogramm. Im Mittelpunkt steht mit „Piedra de Luz“ eine Hommage an den großartigen Bergsteiger Walter Bonatti, der den Gasherbrum IV im Jahr 1958 erstbestiegen hat.

Fotoausstellung im „Das Kino“ beim Bergfilmfestival Salzburg 2011

„Auf Touren – Lawinen“ Das Tourengeherforum „Auf Touren“ des Salzburger Lawinenwarndienstes ergänzt seit 2000 das Internet-Informationspaket lawine.salzburg.at. Ambitionierte Tourengeher beschreiben dort ihre Erfahrungen. Anhand von Texten und griffigen, meist exzellenten Bildern werden die aktuellen Schneeverhältnisse und Tourenbedingungen in den heimischen Bergen beschrieben. Bei der Ausstellung „Auf Touren“ im „Das Kino“ sind die besten Fotos zu sehen.

Der Eröffnungsabend zeigt einen Querschnitt durch das Filmprogramm

THE SURVIVOR
A 1994, Robert Winkler, 2 min
Ein Kurzfilm des Österreichers Robert Winkler. Bei einer Skitour verletzt sich ein Mann lebensgefährlich. Die Rettungsmannschaft macht sich auf die Suche, kann ihn aber nicht finden. Der Mann muss unbedingt versuchen, ein Lebenszeichen von sich zu geben, und er hat nur eine Möglichkeit.

IL CAPO
I 2010, Yuri Ancarani, 15 min
Il capo: Der blütenweiße Marmor, der aus dem italienischen Carrara kommt, ist weltberühmt. Doch wer weiß schon Bescheid über die Arbeit jener Männer, die den begehrten Rohstoff abbauen? In einer ganz eigenen Sprache, mit Gesten und Zeichen anstatt Worten, koordiniert der Boss, „il Capo“, die Arbeitsabläufe seiner Mitarbeiter. In ungewöhnlich poetischen Bildern nähert sich der junge Regisseur Yuri Ancarani dem Thema Mensch und Maschine und zeigt die harte, gefährliche Arbeit als surreales, orchestrales Zusammenspiel im gleißenden Licht des Marmorsteinbruchs.

PIEDRA DE LUZ

Bergfilmfestival Salzburg 2011: Piedra de Luz
Bergfilmfestival Salzburg 2011: Piedra de Luz

ES 2010, Sebastián Álvaro Lomba, 48 min
Der Gasherbrum IV mit seinen 7925 Metern gilt als einer der schönsten Gipfel im Karakorum. Wenn die Sonne richtig steht, verdunkelt er als einziger aller Berge sogar das gewaltige Massiv des K2. Am 6. August 1958 gelang den beiden Italienern Walter Bonatti und Carlo Mauri die Erstbesteigung. Sie hatten den Weg über den Nordostgrad gewählt, der Gipfel konnte seither nur noch zwei Mal erfolgreich bestiegen werden (1986 und 1997). 50 Jahre nach Bonatti/Mauri, wagen sich die Spanier Alberto Iñurrategui, José Carlos Tamayo, Mikel Zabala, Juan Vallejo und Ferran Latorre an den Berg.

Der Film mischt Aufnahmen aus ihrer Expedition mit Fotos und Filmmaterial von der Erstbesteigung sowie Ausschnitten aus historischen Interviews. „Piedra de Luz“ ist unsere Hommage an den am 13. September 2011 81-jährig in Rom verstorbenen AusnahmeKletterer Bonatti. Er war maßgeblich am Erfolg der Italiener bei der Erstbesteigung des K2 im Jahre 1954 beteiligt.

NO CEILING
AU 2010, Glenn Singleman, 56 min
No Ceiling – Jenseits der Grenzen: Ist ein Film über die Überwindung innerer und äußerer Grenzen. Er ist ein Abenteuer und eine Liebesgeschichte zugleich. Heather Swan, geschieden, Mutter zweier Kinder hat bevor sie Glenn Singleman heiratete, noch nie etwas Extremes oder gar Verrückt-abenteuerliches unternommen. Glenn glaubt, dass jeder, der seine Ängste überwinden kann und in Kombination mit einem ausgetüftelten Trainingsprogramm, dasselbe zu tun in der Lage ist wie er selbst. Niemand nimmt ihn ernst, bis Heather entscheidet seinen Weltrekord brechen zu wollen, von einem höheren Berg zu springen und einen längeren Sturzflug im freien Fall zu wagen. Ziel der 6604 Meter hohe Mt. Meru im indischen Himalaya und ein Sprung mit dem Wingsuit in die Tiefe. Buchstäblich alles muss Heather lernen, trainieren und sich aneignen um sich dieser Herausforderung sicher zu sein. Der Film begleitet Heather sechs Jahre lang bei ihrer physischen und mentalen Reise, einer Reise durch emotionale Höhen und Tiefen.

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Kartenvorverkauf und -reservierung ab Ende Oktober – nur telefonisch unter: +43662 / 87 31 00-15

 

Fotonachweis: Yuri Ancarani, N.O. Gallery, Sebastián Álvaro Lomba

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