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Langlaufen & Schneeschuhwandern

Sportlicher Segen für Körper und Geist

 Skilanglauf zählt zu den „gesündesten” Sportarten überhaupt und auch Schneeschuhwandern ist ein Booster für das Immunsystem. Generell bildet Sport an der frischen Luft eine starke Basis für Körper und Geist – die Herz-Kreislauf-Leistung verbessert sich, die Muskulatur wird gekräftigt, wirkt als „Antidepressivum” und sorgt für einen fitteren Alltag.

Gesund und fit im Winterurlaub

Langlaufen und Schneeschuhwandern erleben derzeit einen wahren Boom und sind beliebt wie nie. Keine Überraschung für viele Experten, denn vor allem Langlauf ist als ideales Ganzkörper und Ausdauertraining schon länger voll im Trend. Die Corona-Pandemie habe dem Sport noch einen zusätzlichen Schub verliehen, denn beide Sportarten garantieren viel Bewegung und ein Naturerlebnis abseits von Menschenansammlungen.

Für den Einstieg in diese Sportarten eignet sich der Winterurlaub bestens, denn mittlerweile bieten viele Skiregionen und Hotels zahlreiche Möglichkeiten, um optimal in den Sport hinein zu schnuppern. Es braucht nur eine professionelle Einführung und ein wenig Übung. In der tief verschneiten Natur eröffnen sich dabei oft ganz neue Welten, denn die Loipen führen in Täler und über Wiesen, wo man sonst im Winter gar nicht hinkommt. Mit den Schneeschuhen zieht man sowieso seine eigene Spur in den Schnee und durch die wundervollen Berggegenden.

Freiluftsport ist gut für den Körper

Sport und Gesundheit sind ganz stark miteinander verbunden. Wenn möglich, sollte Sport im Freien betrieben werden, denn Sonnenlicht erhöht nicht nur die Umwandlung des Provitamins D in seine aktive Form, sondern auch die des Transmitters Dopamin im Gehirn. Das fördert den Knochenaufbau des Körpers und die Stimmungslage. Doch nicht nur die Stimmung wird gesteigert, sportliches Training reduziert auch den Stress. Und sind wir uns ehrlich – der Spaßfaktor beim Sportmachen in der freien Natur ist nochmals um einiges höher.

5 positive Auswirkungen von Sport

#1 Herz-Kreislauf-Leistung verbessert sich

Klare Nummer Eins bei der Frage nach den positiven Effekten von Sport auf den Körper: die Stärkung für das Herz-Kreislauf-System. Regelmäßige körperliche Aktivitäten verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, damit dieses den Körper besser versorgen kann. Durch das erhöhte Blutaufkommen wird in weiterer Folge das Herz gestärkt. Zudem vergrößern und vermehren sich auch die Gefäße.

#2 Stabiles Knochengerüst

Sport schützt vor Osteoporose (Knochenschwund) und hilft auch jenen, die bereits daran leiden. Durch viel Bewegung beansprucht man die Knochen mehr, wodurch diese gestärkt werden. Es ist fast genau wie beim Krafttraining: Der Muskel bekommt einen Reiz und verstärkt sich dann in der Ruhephase, damit er für die nächste Belastung besser vorbereitet ist.

#3 Gesteigerte Lebensqualität

Wer kennt es nicht: das Gefühl nach einer sportlichen Aktivität wie einer Runde Langlaufen oder Joggen – frisch und aktiv. Diese Stimmung steigert die Lebensqualität. Diesen Wandel nimmt man dann auch gleich in alle anderen Lebensbereiche mit.

#4 Krankheitsrisiko reduziert sich

Moderate Aktivitäten wie etwa beim Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Laufen stärken die inneren Abwehrkräfte und machen den Körper widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger. Härtere Trainingseinheiten reizen das Immunsystem und führen zur einer automatische Verbesserung. Zudem wird die Zirkulation der Lymphflüssigkeit gefördert, denn die Krankheitserreger treffen in den Lymphknoten auf die Immunzellen.

#5 Glücklich durch Bewegung

Dank Sport ist unsere Gesundheit auf einem ausgeglichenen Level. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft ist deshalb für das Glücksgefühl wirksamer als jedes Medikament. Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphin werden bei sportlicher Aktivität ausgeschüttet und bleiben danach über längere Zeit präsent. Nach dem Training erhöht sich auch der Serotoninspiegel und führt zu einer Steigerung der inneren Zufriedenheit. Regelmäßiges Training erhöht die Konzentration der „Glücklichmacher“ auf lange Zeit. Angenehmen Nebenwirkungen sind dann eine nachhaltige Steigerung von Konzentration, Glücksempfinden und Zufriedenheit. Regelmäßige Sporteinheiten sorgen außerdem für eine Senkung des Stresshormons Cortisol.

Was es bei niedrigen Temperaturen zu beachten gilt

Im Winter gibt es beim Sport einige Punkte zu beachten. Bei tiefen Temperaturen trocknen die Schleimhäute aus. Aufgrund der kalten Luft kühlen auch die Atemwege ab. Deshalb sollte man beim Sport im Winter durch die Nase statt durch den Mund ein- und ausatmen. Der Körper sollte zudem langsam an die ungewohnte Kälte herangeführt werden.

Prophylaxe:

  • Trainingszeiten verkürzen
  • Trainingsintensität vermindern
  • Gutes Aufwärmen und langsames Einlaufen
  • Funktionsgerechte Kleidung verwenden

Die passende Ausrüstung sowie professionelle Beratung bekommt ihr in allen Sport2000 Filialen.

© Stefan Leitner

1 Kommentar

  1. Hallo ihr Lieben, danke für diesen wichtigen (und richtigen) Beitrag. Wenn ich aber eine kleine Ergänzung machen darf: Bitte auch immer an die Sicherheit denken (insbesondere im alpinen Gelände) damit es nicht zum Fiasko für Körper und Seele wird.
    Liebe Grüße
    Alice

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