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Lukas testet den New Balance Vazee Rush

Laufschuh für harte Untergründe

Neuland für Lukas: Für den Natural Running Spezialisten steht im Laufschuhtest mit dem New Balance Vazee Rush dieses Mal ein Straßen-Purist am Programm. Ein „Kennenlernen“ mit der neuesten Asphalt-Generation.

Auf Entdeckungsreise

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Die Straße war für Lukas bisher eher unbekanntes Terrain.

Mit dem Vazee Rush von New Balance betrete ich absolutes Neuland. Seit Beginn meiner Läuferkarriere bin ich eher ein Liebhaber von minimalistischem Schuhwerk und im Natural Running unterwegs. Dort überlässt der Schuh dem Läufer viel „Spielraum“ und fördert die natürliche Bewegung. Außerdem bin ich es von schnellen Speedtrails gewohnt einen niedrigen Stand im Schuh zu haben, um auch in technischem Gelände immer die Kontrolle zu behalten. Aber gerade für das Kilometer-Spulen auf Asphalt ist es verlockend ein Modell zu testen, dass Komfort und Unterstützung verspricht. Ich bin also gespannt!

Viel Schuh für wenig Gewicht

Beim ersten „Hands-on“ mit dem neuen Schuh fällt mir sofort die Mittelsohle aus weichem EVA-Schaum auf. Allerdings ist das Material sehr leicht und auch die Gestaltung der Oberseite gewichtssparend ausgeführt. Ein dünnes luftdurchlässiges Mesh hält den Fuß stabil im Vazee Rush, der bei warmen Temperaturen sehr angenehm zu tragen ist. Die Schnürung fällt klassisch aus, wobei die Schuhbänder für meinen Geschmack ein kleines bisschen zu lang geraten sind.

New Balance Vazee Rush: eine runde Sache

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Der New Balance Vazee Rush.

Schon bei meiner ersten Runde zeigt sich, was den New Balance Vazee Rush besonders macht. Automatisch lenkt der Laufschuh meine Bewegung in ein leichtes Wippen noch vorne, ein Ergebnis des gerundeten Vorfußbereichs. Was sich bei den ersten Schritten noch recht ungewohnt anfühlt, macht diesen Schuh sehr schnell! In der Vergangenheit waren Laufschuhe mit Dämpfung eher etwas fürs gemütliche Joggen und haben durch ihre Bauweise nicht unbedingt zum „Gasgeben“ animiert. Doch Schuhe der neuesten Generation – und dazu gehört der Vazee Rush zweifellos – schaffen den Brückenschlag zwischen Komfort und Geschwindigkeit.

Für wen und für was?

Das nächste Punkt im Test-Programm: das Intervalltraining. Weil es dabei auch stark auf die Technik ankommt, ist „genau arbeiten“ besonders wichtig. Und hier überrascht der Schuh erneut: Die Konstruktion verleitet dazu, sein Körpergewicht nach vorne zu verlagern und die Schwerkraft für einen effizienten Laufstil zu nutzen. Sowohl Vorfuß- als auch Fersenläufer sollten mit dem New Balance Vazee Rush gut zurecht kommen! 

Fazit

Empfehlenswert ist der Laufschuh vor allem für das klassische Marathontraining. Außerdem eignet sich der Rush neben den vielen Wochenkilometern auch für schnelle Einheiten zwischendurch. Absolute Minimalisten aus der Natural Running Riege greifen lieber zu einem Modell mit einem niedrigeren Stand und weniger Dämpfung. Freunde von Komfortschuhwerk, die auch mal Gas geben wollen, sollten sich den Schuh aber auf die Beobachtungs-Liste setzen.

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