©

Tipps zur Sportfotografie

Plus: Kostenloser Ratgeber vom Profi

In der Sportfotografie sind schnelle Reaktionszeiten, die richtige Technologie und das Know-how wichtiger als in praktisch jeder anderen Disziplin des Fotografierens. Mit diesen Tipps gelingt der nächste Schnappschuss noch besser.

Tipp #1 – Eine Frage des Lichts

Fotografie bedeutet „Zeichnen mit Licht“ und darum geht es in erster Linie: zu verstehen, wie das Licht sich auf das Bild auswirkt. Gerade bei Sportaufnahmen ist die Arbeit mit Blitzen häufig unmöglich, also gilt, das beste aus dem Naturlicht rauszuholen. Wichtig: hartes Sonnenlicht vermeiden und ausprobieren, wie sich Betrachtungswinkel und Positionen auf das Resultat auswirken.

Tipp #2 – Ansichtssache

Die Perspektive ist es, die ein gewöhnliches Bild zu einer faszinierenden Aufnahme macht. Vor allem Detailaufnahmen – zum Beispiel vom Equipment bei der Skitour – lassen sich so komplett vielseitig gestalten. Aber auch die Landschaftsaufnahmen während der Bergtour sind „Ansichtssache“. Tipp: Mehr Ausschnitt bei den Bildern aufnehmen (Weitwinkel).

Tipp #3 – neutraler Hintergrund

Damit der Fokus möglichst stark auf den Sportler gelegt werden kann, sollte ein neutraler Hintergrund ausgemacht werden. Schneefelder, Seen oder der Himmel eignen sich dazu perfekt. Die Devise: möglichst wenig Muster oder Struktur im Hintergrund.

Panorama der Strecke
©
©

Tipp #4 – Fotoserie

Bevor die tatsächliche Action aufgenommen wird, gilt es die perfekte Einstellung zu finden. Wer manuell fotografiert, muss Verschlusszeit, Blendengröße und ISO im Auge haben. Wenn die Action dann stattfindet, bietet sich bei Sportaufnahmen eine Fotoserie an. Aussortiert wird nach dem Event in Ruhe (zum Beispiel das kostenlose Tool Darktable).

Tipp #5 – Komposition

Was macht ein gute Komposition bei einem Sportfoto aus? Dasselbe, das auch ein gutes Portrait ausmacht: Linienführung. Wer das Motiv etwa im „Goldenen Schnitt“ positioniert und die Drittel-Regel beachtet hat bereits gutes Handwerkzeug, um sich auf die Jagd zu machen.

Tipp #6 – Ausrüstung

Es gibt nicht ohne Grund eine Vielzahl an Objektiven. Vor allem im Ausdauersport, der in der Natur stattfindet, bietet sich ein guter Mix an. Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen, ein Makro-Objektiv für Details und ein Tele-Objektiv, wenn das Geschehen etwas weiter weg stattfindet. Und natürlich der Klassiker: das Zoom-Objektiv, um flexibel zu bleiben.

e-Book mit Details

Wer noch tiefer in die Materie eintauchen möchte, dem sei der kostenlose Ratgeber von Sportfotograf Franz Faltermaier empfohlen. Das e-Book umfasst unter anderem Themen wie:

  • Sportfotografie und -Videografie in allen Einzelheiten
  • Tricks zu Aufnahmen, Motiv, Hintergrund und Einstellungen
  • Technik der Sportfotografie (Kamera, Verschlusszeit, Brennweite, ISO und mehr)
  • Fotografieren der verschiedenen Sportarten (z. B. Klettern, Wandern, Skaten, Mountainbiken)
2018-09-rennradcamp-kufsteinerland-0071

1 Kommentar

  1. Schöne Übersicht
    Ich würde noch ergänzen sich ein wenig mit dem Sport zu beschäftigen, um zu wissen wann der wichtige Moment in der Bewegung ist oder Aufnahmen von (Sport-)Technikfehlern zu vermeiden und natürlich, um die Sicherheit beim Shooting zu gewährleisten.

    Ist man zum Beispiel beim Surfen im Wasser und hat keine Ahnung, wie der Surfer fährt, können gefährliche Unfälle passieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach Absenden des Kontaktformulars erfolgt eine Verarbeitung der von Ihnen eingegebenen personenbezogenen Daten durch den datenschutzrechtlich Verantwortlichen zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage auf Grundlage Ihrer durch das Absenden des Formulars erteilten Einwilligung. Weitere Informationen