Dynafit Touren
© Philipp Quack

Skitouren Geheimtipps Part 1

Die Hidden Spots der Dynafit Athleten

Inspiration für die nächste Skitour gefällig? Die Dynafit Athleten verraten ihre Geheimtipps in den Alpen. Den Anfang machen Klaus Gösweiner und Philipp Quack.

Klaus Gösweiner Skitour #1: Notgasse – Kemetgebirge

Allgemein: Die Notgasse liegt am Rand des Dachsteinplateaus im Kemetgebirge, zweieinhalb Kilometer nordwestlich des Stoderzinken und drei Kilometer südlich das Hirzbergs im Gemeindegebiet von Gröbming. Es handelt sich um eine hohlwegartige, trockene Schlucht. Die Felsformation wurde Anfang der Siebzigerjahre zum Naturdenkmal erklärt.

Ausgangspunkt: Der übliche Ausgangspunkt ist die Gröbminger Lend. Eine Vorbereitung der Tour mit entsprechendem Kartenmaterial ist unbedingt notwendig.

Beschreibung: Üblicherweise wird die Notgasse mit Ausgangspunkt Dachstein/Hunerkogel von Ortskundigen als eine Variantenabfahrt befahren. Ich habe es mir schon ein wenig zur Tradition gemacht, mindestens einmal im Jahr die Notgasse ausgehend von der Gröbminger Lend in Richtung Dachstein im besten Fall bis auf den Gipfel des Hohen Dachstein zu besteigen. Wenn man das den Abfahrern erzählt, nicken sie oft nur ungläubig.

Die bisher längste Tour in Verbindung mit der Notgasse absolvierte ich im Winter 2015/2016:

Gröbminger Lend – Notgasse – Schildenwang Alm bis zur Randkluft – Abfahrt zur Gjaid Alm – Aufstieg Hunerkogel – Abfahrt Feistererscharte – Aufstieg zur Feistererscharte – Abfahrt über Guttenberghaus zum Feisterer in Ramsau/Dachstein

Touren-Facts:

  • Ausgangspunkt: Gröbminger Lend

  • Länge: über 50km (längste Variante)

  • Aufstieg: 3.000 hm (längste Variante)

  • Beste Zeit: Spätwinter

Touren-Facts:

  • Ausgangspunkt: Dorfplatz Pruggern

  • Höhenmeter: 1.450

  • Besonderheit: Auch als Nachttour

Klaus Gösweiner Skitour #2: Pleschnitzzinken – Schladminger Tauern

Allgemein: Der Pleschnitzzinken ist ein 2112 m hoher Gipfel der Schladminger Tauern bei Pruggern im Ennstal, Steiermark. Der Gipfel erhebt sich etwa sechs Kilometer südlich von Pruggern, im Kamm zwischen Seewigtal westlich und oberem Sattental östlich. Er bildet einen Vorberg zur Gamskarspitze (2491 m), und gehört zur Hochwildstellen-Gruppe der Schladminger Tauern. Der Sattel zum südlich benachbarten Scheibleck (2117 m) ist die Ochsenkarhöhe (1957 m). Der Grat nordostwärts führt hinunter zum Kalteck (1968 m), der nordwärts zum Hühnerkogel (1602 m).

Der Berg bildet die Gemeindegrenze Michaelerberg-Pruggern zu Aich, zwischen Pruggern und Gössenberg.

Beschreibung: Bei guter Schneelage liegt der Ausgangspunkt der Tour direkt am Dorfplatz in Pruggern. Dienstag, Mittwoch und Samstag ist der Aufstieg und die Abfahrt über die Pisten der Galsterbergalm auch abends ab 19.00 Uhr erlaubt. Der Anstieg erfolgt zuerst über die als Skiroute geführten Nordhänge des Pruggererbergs, bis man nach circa 400 Höhenmeter zur Talstation der Galsterbergalm gelangt. Dann weiter kurz auf der Piste um sich danach links in den teilweise sehr offenen Wald zu verabschieden.

Anschließend quert man die Piste bzw. Rodelbahn dreimal, ehe man schlussendlich wieder für etwa fünf Minuten auf ein relativ flaches Pistenstück gelangt. Daraufhin biegt man rechter Hand des Speicherteiches in den Winterwanderweg ab und folgt diesem für ca. 150 Höhenmeter, um sich danach nach der Sommerbeschilderung Richtung Pleschnitzzinken zu richten. Diese Route ist eine relativ einfache, aber doch zu 95% mit alpiner Aufstiegsspur versehenen Trainingstour.

Klaus Gösweiner
Klaus auf dem Weg zum Pleschnitzzinken© Klaus Gösweiner
Philipp Quack Skitour #1: Bschießer-Rinnen, Tannheimer Tal

Beschreibung: Der Start der Tour befindet sich in Schattwald am Liftparkplatz. Dort führt die Route immer entlang des Stuibentals ins obere Wannenjoch und dann hinauf Richtung Gipfel. Von hier aus ziehen drei ostseitige Rinnen mit meist bestem Pulverschnee hinunter Richtung Stuibenalpe.

Wer möchte, kann auch direkt vom Gipfel aus südostseitig hinunter Richtung Pontenkar abfahren. Eine Alternative Routenführung startet vom Skigebiet Wannenjoch in Schattwald, wobei etwa 450 Höhenmeter im Aufstieg gespart werden.

Philipp Quack Skitour #2: Hörnerkette – Allgäuer Voralpen

Beschreibung: Los geht’s am Parkplatz Gunzesrieder Säge über die Mittelberg Alp und den Ostertalberg hinauf auf das Blaicher Horn. Nun zuerst einige hundert Meter nach Norden abfahren und dann durch einen lichten Bergwald und einige Schneisen nach Westen hinunter Richtung Balderschwang. Wenn man auf dem Fahrweg zur unteren Balderschwang Alpe trifft, wird wieder angefellt.

Das Ziel ist der Sipplingerkopf. Von hier aus durch die sehr steilen Rinnen nach Osten in einen Kessel abfahren. Am Grund angekommen wird erneut angefellt und Richtung Osten der Tennenmooskopf in Angriff genommen. Über die Rappengschwendalpe zurück zum Parkplatz.

Tipp: Einkehren auf der Rappengschendalpe, leckere Kuchen und eigener Käse!

Lech Skigebiet
Epische Aussichten sind in Vorarlberg inklusive.© Philipp Quack
Philipp Quack Skitour #3: Klimmspitze – Lechtal Tirol

Beschreibung: Mein dritter Skitouren-Tipp beginnt am Parkplatz der Lechbrücke in Klimm (bei Elmen im Lechtal – Tirol). Achtung: Der Einstieg hier ist nur bei hoher Schneelage lohnend, da im unteren Teil ein Latschengürtel durchfahren wird. Dem Sommerweg folgend geht es aufwärts, bis man bei etwa 1.900m Höhe ein Kar erreicht. Nun geht es links einer Felsrippe steil hinauf bis zum Gipfel. Grandiose Aussicht von der Zugspitze in die gesamten Lechtaler und Allgäuer Alpen bis zum Säntis bei Schönwetter garantiert!

Für die Abfahrt darf man sich auf 1.500 Höhenmeter Genuss ohne unangenehme Überraschungen freuen. Tipp für die Abfahrt: Je nach Schneelage in die Westflanke oder den Gipfelhang nach Süden hinunter.

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