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© Sportalpen

Sportuhren fürs Training

Welche Uhr für welchen Einsatz?

Ein Versuch, die Sportuhren am Markt zu klassifizieren: Vom technologischen Funktionswunder über den modischen Tracker bis hin zur Smartwatch-Luxusausgabe.

Nur nicht auf den Zeiger gehen

Der Markt an Sportuhren ist in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden. Eine einfache Unterteilung in Handgkelenksschmuck und kompromissloses Trainingsgerät ist nicht mehr möglich, die Grenzen sind längst verschwommen.

Die Weiterentwicklung in der Technologie und das Aufkommen der Smartwatch haben dem Stil-Objekt ein neues, funktionales Leben eingehaucht. Mittlerweile buhlen Hersteller aus allen Ecken um die Gunst der Händler. Egal ob Traditions-Hersteller wie TAG Heuer, die sich ins digitale Terrain vorwagen, oder GPS-Uhren wie jene von Suunto oder Garmin, die mit modernen Designs längst ihren Weg in den Alltag gefunden haben: Die Auswahl kann dazu führen, den Überblick zu verlieren. Die wichtigste Frage bleibt also: Welche Sportuhr passt für mich?

3 Sportuhren-Typen

Um der Frage auf den Grund zu gehen, muss man über zwei Dinge Bescheid wissen: Die Kategorien der verfügbaren Uhren und – das ist das Wichtigste – sich selbst! Denn der Einsatzzweck gibt den Shopping-Rahmen für die Sportuhr vor. Hier sind drei Sportuhren-Typen, auf die man am Trail, im Fitnessstudio oder beim Spaziergang in der Altstadt trifft:

suunto spartan
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Der supersportliche Datensammler

Jeder Höhenmeter ist ein positiver Ausschlag im Diagramm. Jede Sekunde eine wertvolle Addition zur Jahres-Gesamtzeit und jeder „gesparte“ Herzschlag ein Schritt in die richtige Richtung. Wer sich im Training fixe Ziele setzt und diese auch professionell überwachen will oder vor GPS-navigierten Abenteuern am Handgelenk nicht zurückschreckt, findet mit Uhren wie der Suunto Baro 9 einen perfekten digitalen Assistenten. Viele der Uhren decken die meisten Sportarten ab und haben sogar für Multisportler wie Triathleten ein Programm. Die Preise orientieren sich an der verbauten Technologie – wie etwa dem Barometer – und liegen meist zwischen 400 und 800 Euro.

Beispiel-Uhren:

Der stilbewusste Alltagssportler

Wenn der Sport nicht immer im Vordergrund steht, die Daten zum eigenen Zustand aber von Interesse sind, wird nicht selten zu den Leichtgewichten unter den Sportuhren gegriffen. Viele Hersteller haben kleinere „Brüder und Schwestern“ der voll ausgestatteten GPS-Uhren im Angebot. Zwar muss man dann auf ein paar Funktionen verzichten, die man als Gelegenheitssportler aber meist ohnehin nicht braucht, spart dafür aber auch am Preis (100 bis 400 Euro) und Gewicht am Handgelenk. Plus: Die Uhren orientieren sich stark an der Mode und passen zu vielen Outfits.

Beispiel-Uhren:

Der Uhrenliebhaber unter den Sportlern

Eines der letzten Segmente, das durch die Sportuhren erschlossen wurde, sind die Luxusuhren. Lange haben sich Hersteller wie TAG Heuer und Montblanc Zeit gelassen, um am Ende doch in den Markt einzusteigen. Mit der außergewöhnlichen Verarbeitungsqualität heben sich diese Uhren nach wie vor vom Rest ab. Das spiegelt sich allerdings auch im Preis wieder, der nicht selten über 1.000 Euro liegt. Dafür bieten diese Uhren – wie im Fall der Connected Modular – ein sehr individuelles Uhren-Erlebnis. Die hochwertige Verarbeitung macht die Uhren außerdem nicht zu schade, um sie beim Sport einzusetzen. 

Beispiel-Uhren:

  • TAG Heuer Connected Modular
  • Montblanc Summit 2

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